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Ein Rabbi auf Verbrecherjagd

In seinem 4. Fall wünscht sich Rabbi Klein bald, er hätte sich mit diesem Mord nie befasst...

Rabbi Klein ist Gast in einer Fernsehshow. Ausgerechnet in seinen Armen stirbt wenig später der Moderator. Lejser Morgenroth, der eifersüchtige Freund des Toten, war am Tatort und hat ein Motiv. Verzweifelt bittet er Klein um Hilfe. Gegen den Rat seiner Frau Rivka will der Rabbiner das Verbrechen aufklären und trifft dabei auf eine junge Muslimin, einen katholischen Priester, einen Jungunternehmer und dessen atemberaubend schöne Frau. Dazwischen streitet er mit seinen Schabbatgästen, die drastische Ideen zur Bekämpfung der Feindschaft gegen Juden vertreten. In seinem vierten Krimi bringt Alfred Bodenheimer den gelehrten und beharrlichen Rabbi an seine Grenzen.

Ihr sollt den Fremden lieben

Ihr sollt den Fremden lieben

Alfred Bodenheimer

Der vierte Fall für Rabbi Klein: In Alfred Bodenheimers neuem Krimi ermittelt der beharrliche Rabbi in allen Weltreligionen …

Buch

Deutschland 20,00

Österreich 20,60

E-Book

Deutschland 15,99

Österreich 15,99

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Go, Rabbi, go!

Über den Ermittler

Dirk Vaihinger, Verlagsleiter von Nagel & Kimche, über die Figur des Rabbi Klein

Warum mögen wir Rabbi Klein? Er kann durch seine Art – manchmal penetrant, manchmal besserwisserisch – ganz schön nerven. Klar, er ist einer dieser Ermittler, bei denen die menschliche Seite, Familie, Sorgen, Zweifel, Durchhaltewille, Sehnsüchte, all die Schwächen eben sehr präsent sind, die wir alle kennen und mit denen wir zu kämpfen haben. Aber es kommt noch etwas hinzu: Rabbi Klein ist aufrichtig. Er ist ein echter Suchender. Er will das Gute und bemüht sich darum, den Menschen und den Werten, an die er glaubt, gerecht zu werden. Das macht ihn so sympathisch – wir brauchen solche Figuren heute. Und er verkörpert einen Charakter, dem wir gern nahe sind, dem wir vertrauen und dem wir helfen wollen. Go, Rabbi, go – you’ll never walk alone!

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Kains Opfer

1. Fall

Als ein Mitglied seiner Gemeinde ermordet wird, ist Rabbi Klein bestürzt. Dann bittet ihn Kommissarin Bänziger von der Stadtpolizei Zürich um Übersetzung einiger hebräischer E-Mails des Toten. Da ahnt sie noch nicht, dass es mit Rabbi Klein nicht ganz einfach wird. Denn der macht sich Sorgen um seine Juden in der Gemeinde, und als er die Rede zur Trauerfeier vorbereitet und über den Brudermord Kains und die Prüfung Hiobs nachdenkt, beginnt er zu ahnen, dass er wichtigen Hinweisen zum Verbrechen auf der Spur ist. Heimlich beginnt der sympathisch unperfekte Rabbi zu ermitteln – ein unbeirrter Wahrheitssucher, dessen Mut den Leser unweigerlich mitfiebern lässt.

Das Ende vom Lied

2. Fall

Als im Bahnhof Zürich-Enge eine Frau vom Zug überfahren wird, ahnt Rabbi Klein, dass es weder Selbstmord noch ein Unfall war. Er hat die Tote gut gekannt. Carmen Singer war ein aktives Mitglied der Cultusgemeinde, aber auch eine mehr als anstrengende Frau. Nach ihrem gewaltsamen Tod gerät Rabbi Kleins engstes Umfeld ins Visier der ermittelnden Kommissarin Bänziger. Doch auch Klein ist dem Verbrechen auf der Spur: Hat der langjährige Präsident der Gemeinde etwas zu verbergen? Und was hat die wohlhabende Julia Scheurer mit der Sache zu tun, deren Vater Liebesbriefe an eine Tote schrieb? – Der zweite Krimi mit Rabbi Klein, der “orthodoxe Ermittler mit den unorthodoxen Methoden” (Charles Lewinsky).

Der Messias kommt nicht

3. Fall

Was als Sabbatical Gabriel Kleins an der Universität Basel harmlos beginnt, wird zur Ermittlung in einem rätselhaften Mordfall. Das Opfer, ein erfolgreicher Anwalt, Jude und zudem Vorstandsmitglied der Gemeinde, wurde erschossen. Klein lässt sich von einem jungen Kommissar einspannen, um Nachforschungen in der jüdischen Gemeinde anzustellen. Dabei wird der Zürcher Rabbi mit unterschiedlichsten Formen abgrundtiefen Hasses konfrontiert. Während seiner Ermittlungen tritt sein eigentliches Ziel, die Übersetzung eines Buches über den jüdischen Messias aus dem 16. Jahrhundert, in den Hintergrund. Zu unrecht. Der dritte packende Krimi mit dem beliebten Ermittler aus der Schweiz.

Kains Opfer

Kains Opfer

Alfred Bodenheimer

Ein Fall für Rabbi Klein, den "orthodoxen Ermittler mit den unorthodoxen Methoden." Charles Lewinsky

Buch

Deutschland 18,90

Österreich 19,50

E-Book

Deutschland 9,99

Österreich 9,99

Das Ende vom Lied

Das Ende vom Lied

Alfred Bodenheimer

Rabbi Klein ermittelt wieder – hartnäckig, gewieft und unorthodox.

Buch

Deutschland 18,90

Österreich 19,50

E-Book

Deutschland 9,99

Österreich 9,99

Der Messias kommt nicht

Der Messias kommt nicht

Alfred Bodenheimer

Ein neuer Fall für Rabbi Klein – der Schweizer Krimi geht in die dritte Runde.

Buch

Deutschland 19,90

Österreich 20,50

E-Book

Deutschland 3,99

Österreich 3,99

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5 Fragen an

Alfred Bodenheimer

Rabbi Klein ist einer, der sich kümmert. Das ist er von Berufs wegen, aber es ist auch sein Naturell. Man kann auch sagen: ohne Neugier – gelegentlich bis zur Frechheit – und Anteilnahme wird man kein guter Ermittler. Ist ein guter Rabbi (und jedes religiöse Oberhaupt) deshalb im Prinzip auch ein guter Detektiv? Eine solche Veranlagung von Seelsorgern für Ermittlungen mag es geben, sie wurde ja auch, etwa in der Figur Pater Browns oder Harry Kemelmans Rabbi-Romanen, öfter thematisiert. Bei Rabbi Klein ist das Spezielle, dass ihn immer etwas mit den Opfern verbindet – entweder eine persönliche Beziehung oder seine unmittelbare Nähe zur Tat, im neuesten Fall stirbt ja das Opfer in seinen Armen, und dessen ehemaliger Geliebter wendet sich hilfesuchend an ihn. Deshalb ist für mich bei Rabbi Klein wichtiger als die Frage von Neugier und Anteilnahme, in welche persönlichen und moralischen Dilemmata ihn diese Ermittlungen jeweils führen. Seine Aktionen schwanken immer zwischen dem Drang nach Weltverbesserung, potentieller Selbstbeschädigung und dem schlechten Gewissen, sich in Dinge einzumischen, die ihn womöglich nichts angehen. Und wenn er sich aus allem zurückziehen möchte, dann ist es in der Regel zu spät.

Der Rabbi ist ein Gelehrter, der sich sehr für die Sorgen seiner Zeitgenossen interessiert. Oder umgekehrt ein Mensch mit ausgeprägt sozialer Ader, der gern religiöse und historische Studien betreibt. Widerspricht sich das ein wenig – weltab- und -zugewandt? Oder sind das zwei Seiten einer Medaille? Rabbi Klein hat tatsächlich eine stark kontemplative Seite. Er ist nicht der Typ, der dauernd auf jede und jeden zugeht, um ihm auf die Schulter zu klopfen oder mit ihm ins Gespräch zu kommen. Zugleich ist sein Interesse an den Menschen nie nur ein persönliches, er interessiert sich auch für ihre Tiefenstrukturen, versucht zuweilen die Menschen wie Texte zu lesen – mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg.


In den ersten drei Rabbi-Romanen waren Verbrechen, Ermittlung und Milieu jüdisch in einer säkularen Schweiz. Diesmal hat der Rabbi mit einem gläubigen Katholiken und gemäßigten und extremen Muslimen zu tun. Klein ist ein Vermittler, aber man spürt deutlich seine Skepsis beim Thema Antisemitismus und Religionsfrieden. Spielt hier auch die Skepsis des Autors? Oder gilt hier einfach: so ist nun mal die Realität? Ich denke, das Charakteristische ist, dass der Vermittler zugleich auch Ermittler ist. Er freut sich und tut seinen Teil dazu, dass Religionen ins Gespräch kommen, und er misst religiösen Anschauungen positive, zum Teil heilende Eigenschaften zu – aber er hat nicht die Illusion, dass gewisse hartnäckige atavistische und auch gefährliche Überreste so rasch verschwinden werden, dass Religion nicht auch der Selbstgerechtigkeit und Unversöhnlichkeit in die Hände spielen kann. Diese Ambivalenz des Religiösen wird heute oft verkannt, entweder man verdammt sie als Grund allen Übels oder verteidigt sie als Quelle besseren Menschseins. Rabbi Klein lebt mitten in dieser Ambivalenz, die sich oft auch durch ein und dieselbe Handlung zieht. Ist seine Einladung in die Moschee tatsächlich ein Symbol der Annäherung, oder ist es eine medienwirksame Inszenierung derselben? Das lässt sich keineswegs leicht beantworten.


Im neuen Roman predigt Rabbi Klein auf Einladung des Imams in einer Moschee. Gab es das schon einmal in Wirklichkeit, dass in Zürich ein Rabbi in einer Moschee predigte? Und ein Imam in einer Synagoge? Mit welchem Effekt? Mir wären solche Auftritte jedenfalls nicht bekannt, ich könnte sie mir aber durchaus vorstellen, zumal auch der neue Zürcher Gemeinderabbiner im interreligiösen Gespräch seit langem aktiv ist. Ich selbst durfte vor einigen Jahren einmal eine kurze Ansprache, eigentlich mehr ein Grußwort, in einer kleinen Moschee in Süddeutschland halten, übrigens bei Leuten, die heute wahrscheinlich auf Erdogans Gülen-Terrorliste stehen. Und in Leipzig habe ich einmal eine Predigt von der Kanzel der Thomaskirche (ja, der berühmten Bach-Kirche) gehalten, an einer Gedenkveranstaltung zum Novemberpogrom. Das sind Herausforderungen, die man leicht unterschätzt, bevor man sich ihnen mal gestellt hat. Es gibt so etwas wie die Territorialität und die Exterritorialität auch des Wortes – es ist überhaupt nicht gleichgültig, wo man worüber zu wem spricht, gerade auch für den Redner selbst nicht.


Gleich zu Beginn des Romans muss sich Rabbi Klein vor laufender Kamera zu einem historischen Abfahrtsrennen äußern, das Bernhard Russi gewann. Klein behauptet, der Konkurrent Roland Collombin sei damals der bessere Skifahrer gewesen. Wer war wirklich besser, Russi oder Collombin? Da müssen Sie jemanden fragen, der wirklich was von der Sache versteht. Auch Klein hat ja eigentlich diesbezüglich keine Ahnung, aber manchmal genügt man sich ja darin, sich kompetent anzuhören. Das ist in Fernsehshows nicht anders als in der Wissenschaft.

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Bodenheimer_KainsOpfer
»Der Roman erzählt uns viel über eine Welt, in die Nicht-Juden oft nur wenig Einblick erhalten, und leistet damit das, was ein guter Krimi kann: uns viel mehr zu erzählen als einfach nur eine Kriminalstory.«
Ferdinand Quante, WDR5 Bücher
Bodenheimer_KainsOpfer
»Bodenheimer verzahnt die zwei Komplexe – Bibelauslegung und Aufklärung des Mordes – raffiniert und virtuos.«
Roman Bucheli, Neue Zürcher Zeitung
Bodenheimer_DasEndeVomLied
»Der Leser bekommt die Vielfalt des jüdischen Zürichs präsentiert.«
Raphael Rauch, Deutschlandradio Kultur
Bodenheimer_DerMessiasKommtNicht
»Ein kompakter Text, der Einblicke in eine andere Glaubenswelt sowie in die Untiefen unredlicher Wissenschaft ermöglicht und eine für einen Krimi bemerkenswerte Gelassenheit verbreitet.«
Ingeborg Sperl, Der Standard
Bodenheimer_DerMessiasKommtNicht
»Überzeugt durch Spannung und Authentizität.«
Peter Bollag, Jüdische Allgemeine
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