Die LITERATURpassage im Wiener MuseumsQuartier

Die LITERATURpassage ist eine der künstlerischen Themenpassagen des MuseumsQuartiers, die als offen begehbare Minimuseen das inhaltliche Spektrum des Areals erweitern. 2019 hält das Lesezimmer der Stadt vier unterschiedliche Herangehensweisen an junge Literatur für die Passantinnen und Passanten bereit: Auf Einladung des Zsolnay Verlags gestalten vier Autorinnen und Autoren je drei Monate lang die Passage. Irene Diwiak, Andrea Grill, Anton Badinger und Marko Dinić bespielen die Wandzeitung und zwei Vitrinen und laden zum Verweilen in der Passage ein. Die Anthologie „Schlafen, warten, tanzen, los!“ kann für 2 Euro pro Stück aus dem Automaten gezogen werden.

Wechselnde Textinstallationen


Bis Ende März präsentiert Irene Diwiak ihre ersten literarischen Schritte in der LITERATURpassage. Auf der Wandzeitung ruft das Gedicht „Frei“ aus dem Jahr 2002 zum Widerstand gegen Autoritäten auf.






Die Tagebücher und ersten kreativen Schreibversuche in den beiden Vitrinen zeigen die rasante künstlerische Entwicklung und Experimentierlust der blutjungen Autorin.





Irene Diwiak, geboren 1991 in Graz, studierte zunächst Slawistik, Judaistik und Komparatistik in Wien und schrieb Kurzhörspiele, Erzählungen und Theaterstücke, die u.a. im Dschungel Wien aufgeführt wurden. 2013 erhielt sie den FM4 Wortlaut Literaturpreis und 2015 den Theodor-Körner-Preis. 2017 erschien bei Deuticke ihr erster Roman Liebwies, der es auf die Shortlist Debüts des Österreichischen Buchpreises schaffte.



“Schlafen, warten, tanzen, los!“ – die Anthologie im Literaturautomaten


Die Bände der Mini-Anthologie „Schlafen, warten, tanzen, los!“ mit Texten von Anton Badinger, Marko Dinić, Irene Diwiak und Andrea Grill können um 2 Euro pro Stück aus dem Automaten in der LITERATURpassage gezogen werden.










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