We Were Like Brothers
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Daniel Schulz

We Were Like Brothers

Details about the book
  • date of publication: 24.01.2022
  • 288 Pages
  • Hanser Berlin
  • hardcover
  • ISBN 978-3-446-27107-4
  • Deutschland: 23,00 €
  • Österreich: 23,70 €

  • ePUB-Format
  • E-Book ISBN 978-3-446-27368-9
  • E-Book Deutschland: 16,99 €

Daniel Schulz reveals the banality of right-wing violence after the Fall of the Berlin Wall through this story of a youth in provincial Brandenburg

He is ten years old when revolution erupts in the GDR. While many people around him long for freedom, he is afraid: of the imperialists and fascists his teachers warned him about. Of what is coming and of what he doesn’t know. A few years later, he is harassed by Neonazis because of his long hair. And yet he often hangs out with rightwing extremists because he feels safe with them. As safe as he feels when he’s with Mariam, whose family comes from Georgia and is afraid of nothing. But at some point he’ll have to decide whose side he is on.

We Were Like Brothers is a graphic evocation of the period directly following the Fall of the Berlin Wall - and an all-too relevant novel about the often banal origins of racism and rightwing violence.



“An important, powerful book about Nazi terrorism after German reunification, hurriedly-abandoned cherry gardens in Brandenburg, and sons whose fathers suddenly hawk insurance policies.”
- Dmitrij Kapitelman

“A brilliant, disturbing book.”
- Margarete Stokowski

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We Were Like Brothers

5 Fragen an …

Daniel Schulz

Lieber Daniel, dein Roman heißt Wir waren wie Brüder – was bedeutet dieser Titel?
Im Buch geht es um Freundschaften zwischen Jungs, die ihren Ausdruck nach den Idealen der damaligen Zeit vor allem in unverbrüchlicher Loyalität finden sollte, es geht um Gewalt, Rivalitäten und politische Konflikte. Wir waren wie Brüder ist eine Zeile aus einem der bekanntesten Lieder der Böhsen Onkelz. In dem Ostdeutschland der 90er Jahre, in dem ich aufgewachsen bin, war das eine der am häufigsten gespielten Bands, ihre Musik ist für mich der Soundtrack dieser Zeit.

Was ist für dich das zentrale Thema deines Romans?
Das Aufwachsen von Jungen und jungen Männer in einer gewaltvollen Umgebung, von der sie geprägt werden, ob sie nun Neonazis sind oder nicht.

Wie würdest du deine Hauptfigur beschreiben?
Am Anfang des Romans ist er ein Idealist und Träumer, der immer auf der Seite des Guten stehen will und Ritter mag. Die DDR verkörpert für ihn dieses Gute, auf eine märchenlandhafte Art und Weise. Im Laufe des Buches entwickelt er sich zu einem Opportunisten, der so gut es geht durch seine Jugendzeit kommen möchte. Er ist von Gewalt fasziniert und fühlt sich zu vermeintlich stärkeren Männern hingezogen, zu solchen, von denen er glaubt, sie könnten ihn beschützen. Was er sich trotz dieses Opportunismus bewahrt, ist eine Widerständigkeit gegen rechtsextreme Überzeugungen.

Wir waren wie Brüder ist dein Debüt. Hattest du immer schon den Plan, einen Roman zu schreiben oder war es eher das Thema, das sich dir irgendwann aufgedrängt hat?
Als Junge und auch als Jugendlicher hatte ich den vagen Traum, Schriftsteller zu werden, damals habe ich ein paar Kurzgeschichten geschrieben. Aber die 90er Jahre habe ich als eine langjährige Androhung von Unsicherheit und Arbeitslosigkeit erlebt. Es kam für mich also nicht in Frage, einer brotlosen Kunst nachzugehen, zumal die finanzielle Situation meiner Eltern lange prekär war. Sie hätten mich nicht unterstützen können, wenn ich gescheitert wäre. Also habe ich etwas studiert, das mit Schreiben zu tun hatte, aber für das es auch eine ordentliche handwerkliche Ausbildung gab – Journalismus.

Du arbeitest schon seit vielen Jahren als Journalist. Wie sehr unterscheidet sich das journalistische vom literarischen Schreiben?
Journalismus hat klar definierte Ansprüche: intersubjektive Überprüfbarkeit, Aufklärung und Aufdeckung. Literatur kann solche Ziele ebenfalls haben, man darf es aber nicht merken.

Termine

„Literatur & Provinz: Für wen schreiben wir?“ mit Daniel Schulz: "Wir waren wie Brüder" und Steffen Mensching, Kerstin Preiwuß; Moderation: Katrin Wenzel (MDR) | Zur Veranstaltungs-Website

Leipzig
Literaturhaus Leipzig,
Gerichtsweg 28,
04103 Leipzig

Daniel Schulz: "Wir waren wie Brüder".

Dresden
Deutsches Hygiene-Museum,
Lingnerplatz 1,
01069 Dresden

Daniel Schulz: "Wir waren wie Brüder". | Zur Veranstaltungs-Website

Schorndorf
Club Manufaktur,
Hammerschlag 8,
73614 Schorndorf

Alle Termine zum Buch
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