To Err Is Useful

To Err Is Useful

Henning Beck

An entertaining plea for making mistakes

Challenges for our brain are greater than ever before. We are bombarded by information, and we email, chat and surf at the same time. It seems as if our brains weren’t made for the digital age. We’re constantly distracted, inaccurate and forgetful. But instead, we should be thankful for these inabilities! Because flaws in thinking - as brain researcher Henning Beck shows us - help us to be creative, and this is something that artificial intelligence will not achieve even in 100 years’ time.

Beck takes a look behind the scenes of the most faulty biological structure in the world - our brain. He shows where exactly its weaknesses are, and believes a surprising plea to be a mistake:rather than aspiring to efficient thinking, we should concentrate on the clever organisation of knowledge. How does that work? With breaks, for example, and “clever forgetting”. This neurobiological encouragement helps in an unusual way to improve concentration, strengthen decision-making and higher creativity.


Why flawed thinking is the brain’s secret weapon

How we turn forgetfulness and lack of concentration into creativity


Foreign Sales

Estonia (Terve Tegu), France (Michel Lafon), Korea (RH Korea), Poland (Wydawnictwo JK), US/UK (Greystone)

To Err Is Useful

5 Fragen an …

Henning Beck

Wie kam es zu der Idee, über die Schwächen des Gehirns zu schreiben?
Wenn man sein Gehirn regelmäßig benutzt, stellt man fest: Das funktioniert manchmal gar nicht so gut wie erhofft. Man vergisst Dinge, ist unkonzentriert oder schweift ab. Da lohnt es sich genauer hinzuschauen warum das so ist – denn nicht immer ist es schlecht.

Inwiefern kann denn eine Denkschwäche eine Stärke sein?
Dass wir uns zum Beispiel von einem klingelnden Handy ablenken lassen ist auf der einen Seite schlecht, wenn wir konzentriert arbeiten wollen. Allerdings ist unser Gehirn ständig auf der Suche nach etwas Neuem und muss dafür auch mal über den Tellerrand hinausschauen. Wären wir immer zu 100 % konzentriert, hätten wir niemals neue Ideen.

Welcher Irrtum war denn für Sie am nützlichsten?
Ich irre mich permanent, wenn ich die Zeit richtig einschätzen soll. Ohne Uhr wäre ich verloren. Auf der anderen Seite bin ich nur dann wirklich produktiv, wenn ich die Zeit und alles um mich herum vergesse.

Und welche Denkschwäche nervt Sie am meisten?
Dass man sich heute von der Vielzahl an Medien so leicht ablenken lässt, kann wirklich störend sein. Deswegen teile ich mir meine Arbeit systematisch ein: in Phasen der strengen Konzentration – und in Abschnitte, in denen ich meine Gedanken laufen lassen kann.

Sollte man das Buch also lesen, um seine Schwächen auszumerzen?
Auch wenn das Gehirn oft Fehler macht – darin steckt immer auch eine positive Kraft. Es ist schließlich der Fehler im Denken, der uns von der unkreativen Maschine unterscheidet. Erst wenn man versteht, warum sich das Gehirn ab und zu einen Denkschnitzer leistet, kann man ihn bekämpfen, oder (noch besser) zu seinem Vorteil nutzen. Das macht uns leistungsfähiger, kreativer und entscheidungsfreudiger.

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