The Man Who Ate Air for Breakfast

The Man Who Ate Air for Breakfast

Radek Knapp

In his distinctive style, Radek Knapp writes about what it means as a child to leave behind everything you know and love, and to go and live in a country where you do not understand anything.

After moving from Warsaw to Vienna against his will at the age of twelve, Walerian is forced to rely on himself early on in life. His education is cut short when he is expelled from school. And when his mother throws him out, he savours the feeling of freedom in his new digs – but has to get used to mildew too. He gets by with odd jobs and starts to dig deeper and deeper, like an archaeologist, into the layers of Viennese life. On the way, he encounters little sympathy for people from across the border, and learns a thing or two about the limits of good taste and legality. At some point, he understands that »home« can be anywhere – as long as he manages to find his own path.


Foreign Sales

Poland (Sonia Draga)

The Man Who Ate Air for Breakfast

5 Fragen an …

Radek Knapp

Warum schreiben Sie?
Erstens, weil ich nicht schlau genug war, um Autoschieber zu werden. Und zweitens hat mich schon immer folgende Szene fasziniert: Irgendwann in der Steinzeit sitzen unsere Vorfahren um ein Lagerfeuer, und draußen heulen die Wölfe. Plötzlich fängt einer an, eine Geschichte zu erzählen, damit sich die anderen nicht im Dunkeln fürchten. Dieser Jemand wollte ich sein.

Wovon handelt das neue Buch?
Von einem Mann, der von zwei Gangstern gefangen genommen wurde, und dem man nur Luft zu essen gab. Interessanterweise gab der Mann nicht klein bei, noch verlor er bei dieser zweifelhaften Nahrung an Kraft. Im Gegenteil, er wurde eines Tages so stark, dass er die Tür aufbrach und aus der Gefangenschaft flüchtete. Kurzum, die Geschichte meines Lebens.

Das skurrilste Ereignis des letzten Jahres?
Ich war in Berlin, und da kam nach der Lesung eine hübsche Blondine und sagte zu mir: Ich fühle mich vom Teufel besessen. Können Sie etwas dagegen tun? Ich sagte: Ich komme aus einem katholischen Land, wodurch ich bestens qualifiziert bin, das Böse überall zu bekämpfen. Sogar in Berlin, wenn es sein muss.

Wären Sie nicht Autor, was würden Sie lieber sein?
Astronaut. Es heißt, dass die Erde von oben gesehen am schönsten ist. Insbesondere jetzt, wo sie von Trump und Putin regiert wird.

Wären Sie gerne unsterblich?
Nein. Das Leben wäre dann nur noch ständige Wiederholung. Ich halte es so wie in dem Film “Und täglich grüßt das Murmeltier”. Dort erlebt der Hauptdarsteller immer wieder denselben Tag, bis er begreift: es ist klüger etwas einmal zu erleben, aber dafür ordentlich.

Die Fragen stellte © Martina Schmidt.

Termine

Radek Knapp: "Der Mann, der Luft zum Früstück aß"

Bozen
Walterhaus - Haus der Kultur,
Schlernstraße 1,
39100 Bozen

Radek Knapp: "Der Mann, der Luft zum Frühstück aß"

Kufstein
Buch-Café im Lippott-Haus,
Unterer Stadtplatz 25,
6330 Kufstein

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