The Maiden’s Eye

The Maiden’s Eye

Christian David

The fear that gripped her froze her blood. Lena tried to take refuge in her flat, but in vain. The figure in black leather drew nearer…

A young woman is attacked and brutally murdered on her doorstep right in the heart of Vienna – and she’s not the first victim. The murderer strikes every fortnight – always on a Saturday – leaving no viable clues, and witnesses who are unreliable at best. The only common link is that all the victims are young women living alone. How can Major Belonoz– the hard-bitten chief of Vienna’s Murder Squad – and his team go about finding this vicious serial
killer when there are no leads to go on? How can they win the race against time?

To make matters worse, Belonoz is assigned the inexperienced prosecutor Lily Horn – but he seriously underestimates this feisty young woman’s tenacity, and he’s not the only one. Lily – who has just returned from New York – throws herself into the case to take her mind off a failed love affair. She is determined to put an end to this terrible series of killings, and her ambition sets her on course to bypass the scheming politicians and fame-hungry freeloaders who try to get in her way.

Here at long last is a Vienna-based crime thriller that really captures the unique flavour of the city, from the trendy bars on the banks of the Danube Canal to the cosy suburbs, featuring an unorthodox team of investigators that keeps the reader hooked from first page to last.

The Maiden’s Eye

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Christian David liest bei zehnSeiten.de aus "Maedchenauge"

Kommentare

tina
19.03.2014

Ihm obliegt es Richter und Henker zu sein.

Lily Horn, frisch zurück aus Big Apple nimmt ihre alte Stelle als Staatsanwältin wieder auf und ist schon in das Visier ihres Richters und Henkers geraten…..

Wer auf brisante Spannung und einen guten Plot scharf ist, ist hier genau richtig!


Elke Heid-Paulus
31.01.2013

Eigentlich bin ich recht verhalten an die Lektüre des Buches herangegangen, da mir bei den meisten österreichischen Autoren dieses Genres die Erzählweise zu betulich ist. Aber Christian Davids erster Kriminalroman „Mädchenauge“ hat mich sehr positiv überrascht. Da ist nichts zu spüren von der kuscheligen Wiener Atmosphäre, ganz im Gegenteil – es tun sich Abgründe in der Donaumetropole auf.

Der Handlungszeitraum liegt zwischen dem 12. und 25. Juni, beschrieben werden die Ermittlungen im Fall eines Serienmörders, der sich im zweiwöchigen Abstand seine weiblichen Opfer in der Wiener Innenstadt sucht. Die Geschichte ist tageweise untergliedert, was immer wieder eine klare Zäsur setzt.

Nach dem einleitenden Kapitel, in dem der Mord an einer jungen Studentin geschildert wird, benötigt der Autor zwar einige Seiten, um seine Protagonisten einzuführen und das komplizierte Beziehungsgeflecht zwischen Staatsanwaltschaft, Mordkommission und Kommunalpolitik darzustellen Doch durch diese Wechselwirkung baut sich langsam aber stetig die Spannung auf und entwickelt schließlich eine dermaßen große Eigendynamik, so dass es in der Tat schwerfällt, das Buch zur Seite zu legen.
Gerade die Verquickung von Polizeiarbeit und Politik lässt bei der Lektüre an die erfolgreichen Schweden-Krimis denken.

Aber „Mädchenauge“ kommt lange nicht so depressiv und dunkel daher, wie manch Werk aus der Feder der skandinavischen Autoren. Das liegt mit Sicherheit aber auch an dem Schauplatz Wien, der doch um einiges gefälliger ist als die nordische Einöde.

Ein weiteres großes Plus sind aber auch die Hauptfiguren Major Belono, Leiter der Mordkommission, der in diesem Fall das sagen hat, und Lilly Horn, unerfahrene Staatsanwältin, der man die Mitarbeit an diesem Fall nicht wegen ihrer beruflichen Qualifikation sondern aus politischen Erwägungen übertragen hat. Beides keine stromlinienförmig gebürsteten Jasager, sondern Persönlichkeiten mit Ecken und Kanten, die sich gerne mit der Obrigkeit anlegen und unbeirrt ihren Weg gehen, auch wenn dies ihrer Karriere nicht unbedingt förderlich ist.

Ein spannender Krimi mit dem neuen „Dream Team“ der österreichischen Kriminalliteratur – klare Leseempfehlung meinerseits und 5 von 5 Sternen!


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