The History of the World in 33 Novels

The History of the World in 33 Novels

Markus Gasser

A unique approach to world history: Markus Gasser explores the past by way of 33 outstanding novels.

We are all fascinated with bygone eras and lost worlds. Who wouldn’t jump at the chance to travel through time for a vivid first-hand experience of what it was like to live in the past? Time and again authors have shown themselves as the kindred spirits of historians, conjuring such convincing renditions of the past that the reader feels right there in the midst of it. Markus Gasser has gathered 33 novels that cover the whole of civilisation, spanning the epochs from Ancient Egypt to the present day. Thomas Mann, Umberto Eco, Leo Tolstoy, Stefan Zweig and Orhan Pamuk: these leviathans of literature and many of their colleagues recount their versions of history in different styles and voices as Markus Gasser sends us on a voyage of discovery through world and literary history, whetting our appetite for novels we may never have heard of or have been meaning to read for ages.

The History of the World in 33 Novels

5 Fragen an …

Markus Gasser

1. Wie haben Sie die 33 Romane ausgesucht?
Jeder der 33 Romane sollte eine faszinierende Zeitreise bieten und anschaulich machen, wie genau es sich anfühlte, in dieser und in jener Epoche am Leben gewesen zu sein.

2. Was unterscheidet einen Schriftsteller von einem Historiker? Im Regelfall: der Historiker erklärt, der Schriftsteller erzählt. Der Historiker ist ein sich bändigender Romancier, der Romancier ein kraft seiner Phantasie außer Rand und Band geratener Historiker. Der Romancier erfindet aus dem Material, das der Historiker vor ihm ausbreitet, Geschichten – handlungsstark, reich an Atmosphäre, plastischen Szenen und sinnlichen Details, mit Pathos, Horror, Leidenschaft und oft aus der Perspektive von Menschen wie du und ich, so dass der Leser das Gefühl hat, er stecke mittendrin.

3. Was lernen wir aus der Literatur über die Geschichte?
Dass die Geschichte aus sich selbst heraus kein Ziel verfolgt. Dass sich – so sehr sich die Zeitumstände auch wandeln – immer gleichbleibt, was uns alle antreibt. Und dass die Menschheit nicht zum Untergang verurteilt ist.

4. Haben Sie in den 33 Romanen einen Lieblingshelden oder eine Lieblingsheldin entdeckt?
Jeanne d´Arc, den Astronomen Johannes Kepler und den ehemaligen Sklaven Paul D aus Toni Morrisons „Menschenkind“.

5. In welcher Epoche hätten Sie gerne gelebt (und warum)? Um 1666 in Delft: ich wäre gerne ein flämischer Großkaufmann, der Jan Vermeer mit viel Kunstverstand so selbstlos und großzügig unterstützt, dass sich Vermeer keine Geldsorgen machen muss und vielleicht sogar mehr als ein Gemälde im Jahr komponiert.

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