The Greater Miracle

The Greater Miracle

Thomas Glavinic

»He stared at the flapping canvas of the tent. He was so cold that his teeth chattered uncontrollably,
sometimes clamping down on his tongue. He tasted blood but felt no pain. Muted by the constant shriek of the wind, he could hear the muffled rumble of avalanches and the voices of people outside.« Jonas is a tourist in the death zone, taking part in an expedition that will lead him to the highest point on Earth. The individual stages of the ascent – each more harrowing than the last – are characterized by oxygen deprivation and life-threatening swings in the weather. Jonas is haunted by memories long suppressed: his wild childhood with Werner, the offspring of a Mafia-like clan; his brother Mike’s dreadful fate; his ceaseless travels that took him to Havana, Tokyo, Jerusalem and Oslo; and finally Marie, the love of his life, who transformed his world completely. Thomas Glavinic presents his magnum opus with Das größere Wunder – an incomparable book, at once absorbing and deeply disturbing, brimming with passionate energy and inescapable evocative force. Here, the bizarre becomes normality as life’s implicit certainties fall away - and in the end, all that remains is an insatiable lust for life.


Foreign Sales

France (Editions Piranha), Latvia (Zvaigzne), Netherlands (Signatuur)

The Greater Miracle

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Thomas Glavinic liest bei zehnSeiten.de aus "Das größere Wunder"

Kommentare

Ambermoon
13.05.2016

Ein Buch über Grenzerfahrung, Freiheit und die Suche nach dem Sinn und der Liebe. Einfach unglaublich!

Jonas ist Tourist in einer Todeszone, er nimmt an einer Expedition zum Gipfel des Mount Everest teil. Während der einzelnen Etappen des Aufstiegs – geprägt von permanentem Sauerstoffmangel und lebensbedrohlichen Wetterumschwüngen – lässt er sein Leben an sich vorbeiziehen.
Gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder Mike und seinem besten Freund Werner wächst Jonas bei Picco auf, dem Boss, der in allerlei dubiose Geschäfte verwickelt ist und den Jungen ein weitgehend sorgenfreies Dasein ermöglicht. Die Jungen sind mutig, sie sind neugierig und sie sind unzertrennlich.
Doch ihr kindliches Idyll wird eines Tages brutal zerschlagen. Damit beginnt für Jonas eine endlose Suche: Er reist nach Montevideo, Tokio, Oslo, Rom, überhundert Länder sollen es am Ende gewesen sein. Bis er eines Tages Marie trifft.

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So viel zur Handlung des Romans, aber dieses Buch beinhaltet so viel mehr und man muss dafür nicht einmal zwischen den Zeilen lesen. Ein Liebesroman ganz anderer Art, ohne schnulziges Gefasel, ohne kitschige Szenen. Hier wird die Liebe im Großen und Ganzen betrachtet. Die Liebe zur Freiheit, die Liebe zum Leben und die Liebe zur Liebe, die Suche danach und dabei an seine Grenzen zu gehen, um den Sinn zu verstehen.
Dies alles eingebettet in eine wunderschöne Geschichte mit einem atemberaubenden Setting. Der Plot verläuft ruhig, aber nicht weniger spannend. Hier erzählt Jonas seine Geschichte, lässt den Leser an seinem Leben und seinen Gedanken teilhaben – man lacht, man weint und freut sich mit ihm. Der flüssige, flotte und unbeschreibliche Schreibstil Glavinic\‘s tut sein Übriges und lässt einem erst wieder in die Realität zurückkehren, wenn man es zu Ende gelesen hat. Loslassen tut es einem jedoch nicht, es wirkt lange nach und regt zum Nachdenken an.

Fazit:
Kein Roman hat mich jemals so mitgerissen wie dieser hier. Ich habe geweint und viel gelacht, mitgefiebert und mich mitgefreut.
Eine Geschichte die lange nachwirkt und einem zum Nachdenken anregt.
Ein Buch das jeder einmal gelesen haben sollte. Daher gibt es eine absolute Leseempfehlung!


tina
04.11.2013

Eine schöne Geschichte über das Aufwachsen zweier Brüder und dessen Freund. Mike, der behinderte Bruder darf zusammen mit Jonas bei dessen Freund Werner einziehen. Die Mutter der Geschwister ist mit ihrem Leben schon zu viel beschäftigt und der Boss, Werners Opa hat Gnade und Freude an den Jungs. Doch erst später merken die beiden, wo sie da hineingeritten sind.
An all diese Geschichten denkt Jonas zurück, als er in eine brenzlige Lage auf dem Mount Everest gerät.

Irrwitzig gute Sprache, danke für den Tipp mit dem Artikel!


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