The Goat on the Moon

The Goat on the Moon

Stefan Beuse, Sophie Greve

This is a philosophical adventure for children and grown-ups who have not forgotten how to wonder. The goat lives on the moon – alone, but happy. Every day new and curious things land on the moon and the goat has name them all. With these things – pretty and sad, useful and dangerous – the goat builds her life. Without any obligations the goat can listen to the stars’ whisper and taste the ocean in its dreams. Until something big lands on the moon crater; it makes noises and seems to be alive. It’s very mysterious yet beautiful and it changes when you think about it. This thing requires the goat’s courage. This is a book full of wonder that shows us how rich, crazy, and poetic life can be.

The Goat on the Moon

5 Fragen an …

Die Ziege auf dem Mond

Liebe Ziege, wie riecht eigentlich Mondstaub?
Nach einer Mischung aus warmem Samt und warmem Sand. Und Frühling. Und irgendwie auch nicht. Jedenfalls immer anders. Das ist ja das Schöne auf dem Mond: Die Dinge sind gleichzeitig neu und vertraut. Sie sind immer da, und es fühlt sich trotzdem jedesmal an, als würdest du sie zum ersten Mal sehen, riechen und schmecken.

Warum ist Viertel nach neun die schönste Zeit für dich?
Viertel nach neun ist ja eigentlich gar keine Zeit. Zumindest nicht auf dem Mond. Eine kaputte Uhr, die immer auf Viertel nach neun steht, erinnert dich nur daran, dass immer Jetzt ist, egal, wann und wie oft du auf diese Uhr siehst. Jetzt ist die einzige Zeit auf dem Mond, die wirklich zählt, alles andere passiert nur im Kopf. Du kannst dich an die Vergangenheit erinnern oder dir die Zukunft vorstellen, aber das einzig Wirkliche auf dem Mond ist das Jetzt. Deshalb ist Viertel nach neun die schönste Zeit der Welt.

Warum isst du so gerne Rucola?
Ist dir schon mal aufgefallen, wie schön grün Rucola ist? Und grün ist schließlich die beste Farbe der Welt! Außerdem schmeckt Rucola gleichzeitig frisch und saftig und ein bisschen scharf und passt gut zu schwarzem Kaffee. Und irgendwas muss ja schließlich mein Lieblingsessen sein.

Mal ganz ehrlich: Fühlst du dich wirklich nie einsam?
Einsam? Ich hab’ doch fast die ganze Welt hier bei mir! Und wenn mir mal was fehlt, muss ich höchstens zwei-drei Tage warten, dann landet es vermutlich in der Nähe des tiefsten Kraters. Zumindest war das bisher immer so. Das ist ja das Gute auf dem Mond: Kaum denkst du was, schon passiert es! Und das ist wirklich praktisch.

Bist du also nie traurig?
Jetzt, also um Viertel nach neun, geht es mir ziemlich gut, und alles andere zählt für mich nicht. Außerdem: Hast du mal einen Haufen Sukkulenten als Freunde gehabt? Die halten eine Ziege ganz schön auf Trab, da hat man nicht groß Zeit, Trübsal zu blasen.

Noch mehr Fragen beantwortet die Ziege gerne auf ihrer eigenen Seite>

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