Shrapnel

Shrapnel

Karl Heinz Bohrer

When the roaring bombers had finally turned away from Cologne and the sound of the defensive fire had died down, the boys would start gathering garish shards of shrapnel from the streets: little pieces of debris, the remnants of lethal bombs, glowing red or blazing yellow, their edges charred and blackened. It’s wartime – but what exactly is war? What is it about? Why is it being waged and by whom? The young narrator, just seven years old when war breaks out, starts asking questions. How did evil come into the world and how did it manage to triumph over goodness and beauty?

Shrapnel

Kommentare

Andreas Heintze
12.08.2012

Das Buch von Karl Heinz Bohrer ist eine wahre Lesefreude: amüsant und in einem gutem Schreibstil geschrieben blickt KHB – erwachsen geworden (und aus ihm ist wirklich etwas geworden!) – auf seine Internatszeit am Birklehof zurück. Damals hatte er dort einen Ruf wie Donnerhall oder war zumindest dermaßen aufgefallen, daß er mir noch heute von meinen ersten Jahren am Birklehof (1952- 1960) in Erinnerung geblieben ist. Ich bin sehr dankbar, durch dieses Buch noch einmal den damaligen Geist / die Zeit am Birklehof ins Gedächnis zurückgeholt zu bekommen: die Ära des Schulleiters Georg Picht mit starker Ausrichtung zur griechischen Antike und Mythologie, die Versuche, uns die Musik näher zubringen (Chorwochen mit Prof. Thomas, Abendfeiern mit der Pianistin Picht-Achsenfeld – deren sonderbare Kreisbewegungen wir respektlos laut mitzählten), die familiäre Herkunft der Schüler/Lehrer: Intellektuelle – Wappenring-Tragende – Angehörige des 20. Juli's 1944 – Industrielle, zu denen allen ich auch gehörte, u.v.m.


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