No One Knows What Time It Is

No One Knows What Time It Is

René Freund

According to her father’s will, Nora has to scatter his ashes in the Alps: with a companion she doesn’t like at all at first. They set off together on a journey – and arrive at a surprising destination.

Nora has lost her father. That would be bad enough in itself, but then she reads his will. She has to leave her beautiful home and life in Paris to go trekking with her father’s ashes in her rucksack – accompanied by a pedantic young notary’s assistant, who tells her each day how far they have to go to the next stage – through a country she barely knows. Nora, a fun-loving scatterbrain, and Bernhard, a strict ascetic, stick to a plan through downpours, quarrels and gradual affection, which eventually turns their lives upside down.

René Freund takes the reader on an unusual journey. At every bend in the path, a surprise is waiting – and in the end, a wonderful revelation.

No One Knows What Time It Is

5 Fragen an …

René Freund

Gab es einen persönlichen Ausgangspunkt für diese Geschichte?
Vor einigen Jahren ist meine Tante in Paris gestorben, und ich bin tatsächlich mit ihrer Urne im Handgepäck nach Wien geflogen. Die einzige Szene im Roman, die leicht übertrieben wirken könnte, ist mir tatsächlich so passiert, am Flughafen Charles de Gaulle …

Und die Urne haben Sie dann auf eine Wanderung mitgenommen?
Nein, sie ruht auf dem Friedhof. Aber das Abschiednehmen von geliebten Menschen kommt mir oft wie eine Wanderung vor, mit allen Anstrengungen und tröstlichen Augenblicken, mit allen Höhen und Tiefen.

Obwohl es auch um einen Abschied geht, ist Ihr Buch durchaus humorvoll.
Es klingt so banal, aber der Tod gehört zum Leben. Wir können ihn ebenso schwer verstehen wie die Naturgewalt der Liebe, weshalb auch der Großteil der Literatur von Liebe und Tod handelt. Je älter ich werde, desto mehr darf ich erfahren, dass unser Leben eigentlich nur aus ein paar Traum-Sekunden besteht. Es ist nicht „wurscht“, wie wir Österreicher sagen, aber so richtig ernst kann ich es nicht nehmen.

Ihre beiden Hauptpersonen sind denkbar unterschiedlich … Sind Sie eher der Typ Nora oder der Typ Bernhard? Oder gar Klaus?
Nora ist mir mit ihrer Lebenslust um einiges näher, aber es gibt auch Bernhard-Teile in mir, eine Ordnungsliebe zum Beispiel, die manche als pedantisch empfinden … Jedenfalls fand ich es spannend, die beiden auf eine Reise zu schicken, die sie eigentlich nicht machen wollen. Tag und Nacht haben sie in mir diskutiert. Klaus hat dabei für Struktur gesorgt, mit der Weisheit des Alters. Vielleicht will ich einmal so werden wie er.

Wie ist es, aus der Perspektive einer Frau zu schreiben?
Heikel, wenn man ein Mann ist. Ich habe mir das auch gut überlegt, aber ich habe keinen anderen Zugang zu dem Buch gefunden, als jenen über meine Heldin Nora. Sie war wundersamerweise da, und ich habe eine gute Zeit mit ihr verbracht. Ehrlich gesagt sind mir auch im Leben Frauen meist näher und verständlicher als Männer.

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