Lea

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Pascal Mercier

A strange woman, eccentrically dressed, stands at Berne's central station, playing a Bach partita on her violin. An eight-year-old girl, walking past with her father, is magically attracted by the music and listens, spellbound. In this instant, Lea van Vliet knows that she too must become a violinist. After her mother's death, the child had shut herself off completely. Within weeks Lea shows extraordinary musical prowess, and at first her father is overjoyed that she has found a means of self-expression. Yet his happiness is short-lived. As Lea goes from success to success, her father spirals ever more deeply into loneliness and depression. In a last, desperate attempt to regain his daughter's love and affection, he becomes entangled in a crime that will ruin not only his own reputation.

Pascal Mercier's book asks if we are really able to shape the course of our lives. Once again, he succeeds in intertwining philosophical reflection, psychological understanding and narrative virtuosity into a unique and thrilling story.


Foreign Sales

Brazil (Record), Czech Republic (Albatros Media), Denmark (Tiderne Skifter), France (Maren Sell), Italy (Mondadori), Latvia (Zvaigzne), Netherlands (Wereldbibliothek), Romania (Editura Vivaldi), South America (Puerto de Palos), Spain (El Aleph), Tunesia (Masciliana), Turkey (Kirmizi), UK (Atlantic Books), USA (Grove Atlantic)

Lea

Kommentare

Heike Geilen
18.06.2007

Die Sprache und Erzählweise in diesem Buch ist ganz Mercier-eigen. Wer den Nachtzug nach Lissabon gelesen hat, erkennt in Lea sofort die philosophische Poesie wieder. Fein und hintergründig, teilweise zwischen den Zeilen steckt sie dieses Mal, und sie wusste mich zu verzaubern und vollkommen einzuweben in die Welt von Martijn van Vliet. Es ist ein Buch der stillen, feinen und leisen Töne, aber es kann auch enorme Tempi an den Tag legen. Selten hat mich ein Buch so elektrisiert und gefesselt wie Lea. Ich konnte mich stundenlang nicht lösen von dieser literarischen Gefangennahme. Lea ist eine Novelle, die sich ganz tief in eine Vater-Tochter-Beziehung nach dem Tod der Mutter begibt. Eine Erzählung über krankhaften Zwang zum Perfektionismus und die Macht, aber auch den Einbruch der Gefühle. Lea – mag sie auch noch so begnadet Bachs Musik spielen: sie selbst hat nichts davon. Sie bleibt eine Verlorene, die sich weder bei den Menschen um sie herum, noch in der Musik in Sicherheit bringen kann – und zerbricht. Eine Erzählung über die Dunkelheit des Unverständnisses, des Verrates der Wirklichkeit und wie zwei Menschen am Leben und aneinander scheitern Es ist eine Novelle über Reflexionen zweier Analphabeten, was Nähe und Ferne sowie Vertrautheit und Fremdheit angeht – ein Buch über Dissonanzen in der Musik, übertragen ins wahre Leben – ein wohlkomponiertes Meisterwerk der Sprache, das die Abgründe der menschlichen Seele beschreibt. Tauchen Sie ab in dieses faszinierende Buch und lassen Sie sich von Merciers Sprache verzaubern.


Marianne Nagel
06.05.2007

Der Sog dieser Geschichte ist so unglaublich, dass ich das Buch in einem Zug durchlesen musste. Die nuanciert gezeichneten Figuren kamen mir so nahe, dass ich mich mit auf der Reise wähnte und den Schmerz des Protagonisten beinahe körperlich spürte. Ein beeindruckendes Buch mit wundervollen Sätzen!


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