Zehnundeine Nacht

Zehnundeine Nacht

Charles Lewinsky

Im heruntergekommenen Hotel "Palace" besucht ein ordinärer Kiezganove Nacht für Nacht eine alternde Prostituierte, um sich gegen Geld, neben anderem, eine Geschichte erzählen zu lassen. Denn das kann sie hervorragend. Die Geschichten dieser modernen Scheherazade kreisen alle um die Frage der Identität: Was macht ein Menschenleben aus? Und warum ist die Erfindung oft realer als die Wirklichkeit? Der Schweizer Autor Charles Lewinsky sorgt mit seiner Sammlung aus bösen Märchen, raffinierten Short Storys und modernen Parabeln ein weiteres Mal für glanzvolle Überraschungen in der Gegenwartsliteratur.


Über den Autor

Charles Lewinsky

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Charles Lewinsky wurde 1946 in Zürich geboren. Er arbeitete als Dramaturg, Regisseur und Redaktor. Er schreibt Hörspiele, Romane und Theaterstücke und verfasste über 1000 TV-Shows und Drehbücher, etwa für den Film Ein ganz ...

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Presse

"Ungleich raffiniert geht Charles Lewinsky in seinem neuen Buch vor. Wunderbar, wie der ungeduldige und etwas primitive Zuhörer die Handlung immer wieder zu erahnen meint und vom hakenschlagenden Verlauf derselben dann genarrt wird. Es sind in einem umfassenden Sinne aber auch moralische Geschichten, die mit den grossen Bällen Wahrheit und Täuschung virtuos jonglieren. Ein Vergnügen, dabei zuzusehen." Martin Ebel, Tages-Anzeiger, 12.09.08

"Gekonnt konstruiert sind alle elf Erzählungen, bauen mit überraschenden, oft komischen Wendungen viel Spannung auf. In ihren charakteristischen kleinen Dialogen werden die kluge Prinzessin und ihr widerlicher Zuhörer greifbar lebendig. Zugleich bremst kein unnötiges Wort das mitreissende Tempo. Schade nur, dass der Autor nicht die Ausdauer seines Vorbilds hatte: Nicht gerade tausendundeine Nacht, aber wesentlich länger als in seinem schmalen Buch hätte man ihm gerne zugehört." Marie-Louise Zimmermann, Berner Zeitung, 21.08.08

"Trotz den teilweise dramatisch-tragischen Zuspitzungen in den Geschichten der Prinzessin fasziniert die Leichtigkeit dieser Texte, die anscheinend mit spielerischer Hand zu Papier gebracht wurden. Herausgekommen sind tiefsinnig-amüsante Tragikomödien. Ein faszinierendes Lesevergnügen für eine kurze Nacht." Peter Mohr, Aargauer Zeitung, 26.09.2008

"'Ein meisterhaftes kleines Erzählkunstwerk." Florian Hunger, Jüdische Zeitung, 10/08

"Die Geschichten sind so packend erzählt und von einem derart grotesken und fantastischen Einfallsreichtum, dass der Leser aller Schwarzmalerei und Hoffnungslosigkeit zum Trotz immer weiter zuhören muss. Am hinreissendsten sind jene Texte, in denen das Erzählen selbst zum Thema wird." Charles Linsmayer, Der Bund, 25.10.08

"Schade, dass Charles Lewinskys moderne Scheherazade nur elf Geschichten erzählt statt 1001: Man wird süchtig nach diesen skurrilen, schrägen und immer fantastischen, immer phantasievollen Erzählungen, die die Hure ihrem Kunden König auftischt. Der Schweizer Lewinsky ist ein genialer Erzähler, der die Bühne bis aufs letzte Staubkorn genau ausleuchtet und nicht nur die Geschichten inszeniert, sondern auch der Hure und dem König Wesenszüge verleiht, die Bände sprechen. Unbedingt lesen!" Susanne von Mach, Main-Echo, 13.09.08

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