Western

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Zwischen 1930 und 1960 war der Western das populärste Genre des Hollywood-Kinos. In Geschichten von archetypischer Klarheit ließ die aufstrebende Weltmacht USA Helden und Schurken gegeneinander antreten. Im Mythos von der "frontier" spiegelte sich die globale Durchsetzung der amerikanischen Hegemonie. Im deutschsprachigen Raum wurde der Western gleichwohl bisher vor allem aus der Perspektive von Fans beschrieben - die politischen und historischen Dimensionen wurden weitgehend missachtet. "Western. Genre und Geschichte" versammelt erstmals auf Deutsch eine Auswahl wichtiger Texte aus der angelsächsischen und französischen Debatte und führt dabei den Beweis, dass dieses Genre keineswegs Vergangenheit ist.


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"In seiner Auswahl lotet Rebhandl den Western ästhetisch, ideologisch und psychoanalytisch aus, als vielgestaltiges Mythenwerk, das von einer historischen Veränderung ebenso zeugt wie von politischer Subversion. Dabei wird das Genre als eine Kunst der physischen Intensität und der sprachlosen Heroen greifbar."
Stefan Grissemann, profil, 27.8.2007

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