Warten auf Goebbels

Warten auf Goebbels

Bernd Schroeder

Anfang 1945: Sie drehen einen Film vom glücklichen Kriegsende. Obwohl der Abspann längst läuft. – Bernd Schroeders neuer Roman

Anfang 1945, Berlin steht in Flammen. Doch die UFA dreht einen Film über den Tag, an dem der Führer mit seinem Volk den Sieg feiern wird. Ein Motorrad saust durch schöne Kulissen, der Vater zeigt seinem Sohn, wofür er in Russland gekämpft hat. Noch einmal wird den Deutschen Mut gemacht, Mut im letzten Augenblick. Während der 2. Weltkrieg auf sein Ende zu tobt, spielen berühmte Schauspielerinnen und ehrgeizige Statisten, schwule Stars und diktatorische Regisseure immer weiter. Und das Schlimmste: Goebbels spielt Goebbels. Das Warten beginnt. Bernd Schroeders verblüffender Roman bringt das Lächerliche und das Grauenvolle zusammen, er spiegelt die große Katastrophe in einem grotesken Endspiel.


Über den Autor

Bernd Schroeder

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Bernd Schroeder, geboren 1944 im heute tschechischen Aussig, wuchs im oberbayerischen Fürholzen auf. Er lebt in Berlin. Als Autor und Regisseur zahlreicher Hör- und Fernsehspiele erhielt er 1986 den Adolf-Grimme-Preis und 1992 den ...

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Presse

"Ein Roman, den man sich auf einer Theaterbühne wünscht." Anne Heucher, Trierischer Volksfreund, 15.08.17

"Das Buch über diesen letzten Nazi-Film hat es also schon lange gegeben. Bernd Schroeder gelingt es jedoch mit seinem Roman, den Irrsinn dieses Vorhabens in seiner ganzen Deutlichkeit zu zeigen, ihn jenseits der historischen Fakten gewissermaßen zu konturieren, inklusive der Motivation aller Beteiligten.“ Gerrit Bartels, Tagesspiegel, 02.08.17

"Anspielungsreich, mit persönlichen Verstrickungen und klug gesetzten Biografien, entsteht so ein Kammerspiel, das zugleich den Irrsinn realistisch und die Schicksale glaubwürdig erscheinen lässt. Eine Groteske, die sich nicht am Gewicht der Geschichte verhebt. Fein!" Augsburger Allgemeine, 19.04.17

"Bernd Schroeder gelingt es (…) mit seinem Roman, den Irrsinn dieses Vorhabens in seiner ganzen Deutlichkeit zu zeigen. Ihn jenseits der historischen Fakten gewissermaßen zu konturieren, inklusive der Motivation aller Beteiligten.“ Gerrit Bartels, SWR 2 "Forum Buch", 12.03.17

"Der Autor verwebt Historisches und Fiktives, Dokumentiertes und Erfundenes, macht aus der absurden Geschichte dieses letzten NS-Propagandafilms einen pointierten Roman über Größenwahn und den Zusammenhang von Kunst und Politik.“ Deutsche Welle Online, 12.03.17

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