Unterwegs im Namen des Herrn

Unterwegs im Namen des Herrn

Thomas Glavinic

Die Pilgerfahrt auf den Balkan soll eigentlich zur Erleuchtung führen. Doch die bleibt aus. Thomas Glavinic und der Fotograf Ingo stehen kurz vor dem Nervenzusammenbruch: Die vierzehnstündige Busfahrt nach Bosnien mit den kauzigen Mitreisenden war schlimm genug. Im Pilgerort Medjugorje landen die beiden in einer perfekten Abfertigungsmaschinerie für gläubige Touristen. Zermürbt von den endlosen Gebeten der Religionsanhänger, versuchen sie zu fliehen, doch schon bald wünschen sie sich, sie wären bei den Predigern geblieben. Mit seinem neuen, brillanten Buch beweist Glavinic: Er ist böse - vor allem sich selbst gegenüber.


Über den Autor

Thomas Glavinic

Thomas Glavinic

Thomas Glavinic wurde 1972 in Graz geboren. 1998 erschien sein Debüt Carl Haffners Liebe zum Unentschieden. Es folgten u.a. Die Arbeit der Nacht (2006), Das bin doch ich (2007), Das Leben der Wünsche (2009) und Das größere ...

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Thomas Glavinic liest bei zehnSeiten.de aus "Unterwegs im Namen des Herrn"

Presse

"Eine aberwitzige und bitterböse Reportage einer Pilgerfahrt ins bosnische Medjugorje. ... Glavinic, in großartiger 'Das bin doch ich'-Bestform schafft es, nicht etwa die Gläubigen, sondern vor allem sich selbst ad absurdum zu führen."
Felicitas von Lovenberg, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01.08.11

"Literarisch verarbeitete Selbstversuche sind vor allem dann unterhaltsam, wenn sie über das Selbst hinausblicken, wenn der Autor die Umgebung auf sich wirken lässt. Thomas Glavinic hat eine feine Antenne und strickt aus seinen Beobachtungen feine Pointen." Rudolf Neumaier, Süddeutsche Zeitung, 27.08.11

"Dieses vom Regen-in-die-Traufe-Geraten, vom Debakel ins Desaster, von den Rohen zu den Verrohten, das ist eine ziemlich spektakuläre Geschichte." Rudolf Neumaier, Süddeutsche Zeitung, 27.08.11

"Eine teuflisch komische Pilgerfahrt zum eigenen Ich...Voller Witz und Wahnsinn." Martin Oehlen, Kölner Stadt-Anzeiger, 27.09.11

"Wenn man je auf Pilgerreise gehen sollte, dann nur mit diesem Glavinic. Diesem Teufelskerl." Tobais Becker, Spiegel online, 12.09.11

Leseproben

Kommentare

Toni Festner aus Sardinien
07.10.2011

Danke Thomas Glavinic.
Auch wenn die gescheiten Kritiker sagen du sollst dir mehr Zeit nehmen für ein weiteres Buch, ich gerate sempre di più in eine Art Trance beim Lesen deiner Bücher.
Angefangen hat meine "Glavinicsucht" mit Die Arbeit der Nacht.
Hoffe du hältst durch und schreibst uns deine Gedanken immer sofort auf.
Für die schöngrausamen Stunden bei der Lektüre bedanke ich mich di cuore.
Wann werden(oder sind sie es schon?)deine Werke ins Italienische übersetzt?
saluti e baci,
Tonino Festner


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