The Hunter

The Hunter

Richard Stark

"'The Hunter' ist ein Klassiker und hat mich stark beeinflusst." (Quentin Tarantino)

Parker – ohne Vorname, ohne Biographie – ist ein Einzelgänger, professionell bis zur Perfektion – als Verbrecher. Doch vor zehn Monaten wurde er bei einem Waffendeal von seiner eigenen Frau verraten, die mit Mal Resnick, einem Großmaul aus dem Verbrechersyndikat, gemeinsame Sache machte. Jetzt ist Parker zurück in der Stadt, ein einsamer Jäger, der nach allen Regeln der Kunst Rache nimmt. "The Hunter" wurde 1967 unter dem Titel "Point Blank" von John Boorman mit Lee Marvin verfilmt und erscheint jetzt in der Neuübersetzung von Nikolaus Stingl.


Über den Autor

Richard Stark

Richard Stark, geboren 1933 in Brooklyn, gestorben 2008 in Mexiko, ist eines der Pseudonyme des mit zahlreichen Preisen ausgezeichneten Schriftstellers Donald E. Westlake. Bei Zsolnay erschienen Fragen Sie den Papagei (2008), Keiner ...

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Presse

„Ein Roman, der in rauchigem Stil und mit großer Spannung den Rachefeldzug eines skrupellosen Gangsters schildert. Ein Höhepunkt der Genreliteratur. ... Ein fesselnde Zeitreise zurück in eine Welt, in der Männer viel rauchen und keine Gefühle zeigen." Christoph Ohrem, WDR5, 04.05.15

„ ... eine Naturgewalt, ein wunderbares Buch – ganz große, klassische Literatur!“ Andreas Ammer, BR-Diwan, 08.03.15

„Eine Sternstunde des Hard Boiled Krimis." Gérard Otremba, Glanz und Elend, 06.02.15

„Helden von diesem Kaliber werden heute gar nicht mehr hergestellt.“ Killer & Co., Stuttgarter Zeitung, 13.02.15

„So schwarz, so unromantisch und so unmoralisch wie Krimis sonst eigentlich nie sind." Katharina Döbler, rbb Kulturradio, 20.02.15

„Parker ist klasse, Parker ist so ein richtiger Verbrecher aus der guten alten Verbrecherzeit. ... wirklich vergnüglich zu lesen, dass es unter dieses Verbrecherkreisen zugeht wie unter Managern. ... Knackig und unglaublich spannend." Annemarie Stoltenberg, NDR Kultur, 24.02.15

„Die Wucht und Härte dieser Prosa, die moralische Ungerührtheit, in der von der Rache eines Gangsters erzählt wird, haben sich bis heute nicht verflüchtigt.“ Peter Körte, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 01.02.15

„Eine Art literarischer Egoshooter aus dem Jahr 1962." Jörg Kijanski. krimicouch, 01.05.15

„Lakonisch, transparent, kondensierte Sachlichkeit, beiläufige Gewalt und ein Plot, gerade wie ein Strich. Große Literatur." Thomas Wörtche, kaliber.38, 13.01.15

Leseproben

Kommentare

Moritz Revermann
16.06.2015

“Parker – einen Vornamen gab es nie und wird es nie geben – ist für mich die zeitloseste Figur des klassischen Krimi noir. „The Hunter“ wurde 1962 erstmals veröffentlicht und 1967 als „Point Blank“ mit dem großartigen Lee Marvin verfilmt (unbedingt anschauen!). Eckig, kantig, unnahbar, emotionslos – und trotzdem oder gerade deswegen irgendwie sympathisch – geht Parker seinen Weg: ohne Kompromisse, ohne viel Aufhebens, über Leichen. Immer geradeaus. Der lonesomste aller noch lebenden Cowboys. Profi durch und durch sinnt er auf Rache, nachdem ihn seine Frau bei einem Waffendeal verraten hatte und er dabei fast gestorben ist. Die Rechnung serviert er ohne Mehrwertsteuer. Trinkgeld interessiert ihn nicht. Richard Stark alias Donald E. Westlake ist eine Ikone des Noir. Voller Wucht, immerzu tänzelnd, unberechenbar schreibt er wie mit einem Skalpell: kein Satz unnötig, kein Wort zu viel. Es gibt nur einen Schriftsteller, mit dem ich ihn vergleichen möchte: James Sallis, bekannt durch „Driver“, hat genau die gleiche Klasse. Stünden diese beiden im Ring, überlebte keiner von ihnen. Ich liebe Stark, ich verehre Parker. Lesen! Punkt”


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