Suchbild. Meine Mutter

Suchbild. Meine Mutter

Christoph Meckel

»Ich habe meine Mutter nicht geliebt.« Dieser Satz steht am Anfang des Buches. Meckels Mutter, allem Geistigen verschrieben, ist eine Frau der anspruchsvollen Gesellschaft. Die Kinder sind nur im Weg, und auch der Krieg passt eigentlich nicht in dieses Szenario. In Meckels Portrait wird über den individuellen Fall hinaus ein Milieu sichtbar, in dem für Liebe nicht viel Platz bleibt.


Über den Autor

Christoph Meckel

Christoph Meckel wurde 1935 in Berlin geboren, wo er auch heute lebt. Er wurde u. a. mit dem Rainer-Maria-Rilke-Preis, dem Georg-Trakl-Preis und zuletzt 2016 mit dem Hölty-Preis für Lyrik ausgezeichnet. Bei Hanser erschienen ...

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Presse

"Meckels hypnotisierende Prosa, die in ihrer Zartheit und Geschmeidigkeit, freilich auch in ihrer kristallinen Härte ihresgleichen sucht, ist auf biographische Wahrheit aus. (...) 'Suchbild. Meine Mutter' ist ein selten radikales Buch, Seite um Seite, Satz um Satz."
Hartmut Buchholz, Badische Zeitung, 27.8.02

"... seit Jahrzehnten eine verlässliche Größe in der literarischen Landschaft ..."
Tilman Krause, Die Welt, 07.12.02

"Er sucht sich glänzende Wörter zusammen, die mit der Wucht eines Knalleffekts zu enden haben. Meckel ist kein Erzähler. Er ist ein Tambourmajor der Sprache. Und dies hat etwas Auftrumpfendes."
Alfred Eckerle, Tagesspiegel Berlin, 18.08.02

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