Spätfolgen

Grete Weil

Die Überlebenden des Holocausts haben sich in dem Leben danach eingerichtet. Doch unter der Oberfläche des Alltäglichen ist die Vergangenheit nur verschüttet. Die Erinnerung - an die Verfolgung, an die Angst, das Unrecht, an den Schrecken von Auschwitz - schwindet nicht mit den Jahren. Aus geringfügigem Anlaß bricht der Schrecken nach Jahrzehnten der scheinbaren Bewältigung hervor, und seine Abwehr nimmt zuweilen absurde und groteske Formen an. Grete Weil erzählt von solchen Menschen und Begebenheiten.


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Grete Weil

Grete Weil, 1906 in Rottach-Egern geboren, studierte Germanistik. Sie heiratete den Dramaturgen Edgar Weil, folgte ihm in die Emigration nach Holland. Edgar Weil wurde im KZ Mauthausen umgebracht. Grete Weil tauchte unter und kehrte ...

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"Man begegnet wieder einmal dem ungemein konkreten Wissen, dass Historie als ein Kontinuum zu begreifen ist, nicht als eine zeitlich und räumlich abgeschlossene Größe. Deshalb gehen "Spätfolgen" jeden an, keiner kann sich aus der Betroffenheit wegstehlen." Beatrice Eichmann-Leutenegger, Neue Zürcher Zeitung, 15.09.1992

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