Solange es schön ist

Solange es schön ist

Magdalena Sadlon

Johanna hasst das Alleinsein, und alles kommt immer heftig über sie - die Gefühle, die Männer und auch die Geschichten, die sie notfalls selber erfindet. Eine "Zeitbombe" sei sie, meint Frau Kralik, die Nachbarin, und seit Jahren schon befürchtet der Hausmeister "Probleme" mit der jungen Anwaltssekretärin, die "nicht übersehen werden will". Andererseits: War ihre Welt nicht in Ordnung? "Die Männer schauten sie noch an. Ein Lächeln ...", heißt es in Magdalena Sadlons neuem Roman, der von Bewohnern eines Wiener Mietshauses erzählt, die mehr verbindet, als ihnen bewusst ist.
Wie schon in ihrem hochgelobten Prosadebüt, "Die wunderbaren Wege", versteht es Sadlon, ihre Figuren gleichermaßen aus sich selbst sprechen zu lassen und von außen zu beobachten.


Über den Autor

Magdalena Sadlon

Magdalena Sadlon wurde 1956 in Zlate Moravec in der Slowakei geboren und emigrierte 1968 mit ihrer Familie nach Österreich. Nach einer Schauspielausbildung arbeitete sie am Theater und als Übersetzerin. Sie lebt heute abwechselnd in ...

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Presse

"Niemand in der österreichischen Literatur schreibt so gelungen über das Scheitern wie Magdalena Sadlon. Alle Stillagen des vergeblichen Wünschens sind in diesem kleinen, aber virtuosen Roman versammelt."
Paul Jandl, Neue Zürcher Zeitung, 15.03.06

"Alles schwebt in diesem Roman, und formal sitzt es. Schön ist der Text geworden, schlank und ohne Schnörkel. Ein Glücksfall."
Stefan Gmünder, Der Standard, 25.02.06

"...ein scharfer Blick für die kleinen und größeren Schräglagen des Lebens."
Evelyne Polt-Heinzl, Die Presse, 11.03.06

"Mehr Seiten hätten dem Buch wahrscheinlich nicht gut getan. So wie es ist, ist es wunderbar."
Bernhard Fetz, Falter, 16.03.06

"Der hundert Seiten leichte Band voller Schwermut trägt nicht Schwarz, sondern ironisches Seifenblasenbunt mit hauchzartem Trauerrand. Magdalena Sadlon hört genau hin, wenn sich Weinen in Worte, Ennui in Gesten übersetzt: Kläglicher und zugleich komischer als ihre Figuren scheitern keine in den jüngeren österreichischen Romanen."
Alexander Kedves, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.8.06

"Dabei entstehen Sätze, so feingesponnen, dass man als Leser immer wieder zum Innehalten, zum Auf-der-Zunge-zergehen-Lassen sich genötigt fühlt. (...) Ein neues großes Talent ist in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur zu begrüßen."
Tilman Krause, Die Welt, 09.12.06

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