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Sarah Weeks

Heidis Mutter kann, nach langem Üben, Dosen öffnen. Und sie kennt genau 23 Wörter. Heidi weiß von ihr nicht viel mehr als ihren Namen. Dennoch ist das Leben mit ihrer geistig behinderten Mutter und der gemeinsamen Freundin Bernadette für sie das Normalste von der Welt. Fragen nach ihrer Herkunft stellt Heidi erst, als sie eines Tages Fotos findet, die ihre Mutter in einem Heim für Behinderte zeigen. Ganz allein macht sie sich auf eine ungewöhnliche Reise in die Vergangenheit.


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Sarah Weeks ist Sängerin, Songwriter und Kinderbuchautorin. Seit mehr als zwanzig Jahren schreibt sie für Kinder und macht Bühnenshows in Theatern. Neben ihren Kinderbüchern hat sie Texte für den Winnie the Pooh-Film von Disney ...

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Presse

"In Heidis Leben gibt es keinen Menschen, der nicht vom Unglück gezeichnet ist, und dennoch erzählt Sarah Weeks eine Geschichte vom Glück." Gundel Mattenklott, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.11.2005

"Der Songwriterin und Kinderbuchautorin Weeks sind umwerfende Szenen gelungen; komische, melancholische, zu Herzen gehende. Ihre Figuren leben ein Leben jenseits normierter Vorstellungen, und sie machen das Beste daraus. Eine märchenhafte Road-Novel für Kinder." Annafried Wehner, Die Welt, 15.10.05

"Sarah Weeks (...) hat sich einen schwierigen Stoff vorgenommen - und ihn wunderbar einfühlsam, unsentimental und spannend aufbereitet. Leichthändig und mit leisem Humor erzählt sie ihre Geschichte." Gabi Seitz, Nürnberger Zeitung, 09.09.05

Leseproben

Kommentare

Tilman Schneider Aalen
11.04.2008

Heidi lebt mit ihrer geistig behinderten Mutter und einer Bekannten sehr zurück gezogen. Das zwölfjährige Mädchen kennt weder ihren Geburtstag noch ihren Nachnamen. Ihre Mutter kann nur ein paar Worte sprechen und Bernadette weiß zu wenig über Heidis Herkunft. Eines Tages findet das Mädchen eine alte Kamera und lässt den Film entwickeln. Darauf erkennt sie ihre Mutter, vermutlich ihre Großmutter und noch ein paar andere Leute. Wo ist das aufgenommen? Es zeigt ein Heim tausende Kilometer von ihrer Wohnung entfernt. Heidi wittert ihre Chance und bedrängt Bernadette dort anzurufen. Die Kontakte werden abgeblockt und so fährt Heidi ganz allein mehrere Tage mit dem Bus dorthin um die Spuren ihres Lebens zu finden. Eine wunderbare, warme und sehr einfühlsame Geschichte über ein Tabuthema, dass aber so wichtig ist. Sarah Weeks ist ein großartiges Buch gelungen. Für LeserInnen ab 12 Jahren.


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