Septemberleuchten

Septemberleuchten

Martin Gülich

In den frühen Morgenstunden eines Herbsttages begehen drei Männer am Ufer eines Sees ein Verbrechen. Einer von ihnen gibt später zu Protokoll, was in der Nacht geschah - und will nur passiver Mitläufer gewesen sein. "Septemberleuchten" ist ein Roman über die archaische Dynamik von Angst und Gewalt und dabei ein Kriminalstück mit unwiderstehlicher Sogwirkung, wie es in der Gegenwartsliteratur in Deutschland selten zu finden ist.


Über den Autor

Martin Gülich

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Martin Gülich, 1963 in Karlsruhe geboren, studierte Wirtschaftsingenieurwesen und arbeitete als Software- und Planungsingenieur. Seit 1997 ist er hauptberuflich Schriftsteller, 2000 bis 2005 leitete er das Literaturbüro Freiburg. ...

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Presse

"Obwohl Gülich die Geschichte komplett im Konjunktiv erzählt, entfaltet sie schnell eine eigenartige Sogwirkung. Der Konjunktiv und Gülichs magere, protokollarische Sprache, die nur selten von eindringlichen, fast lyrischen Beschreibungen unterbrochen wird, halten den Leser auf Distanz. Eine Studie über die Dynamik von Angst und Macht, Gewalt und Gemeinschaftsgefühl." Elisabeth Dietz, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.11.09

"Was für eine Wucht. Der Gegensatz zwischen dem lakonischen Ton und dem ungeheuerlichen Geschehen könnte nicht grösser sein. Unter der unscheinbaren Oberfläche eröffnen sich Abgründe, die man als Leser lieber nicht sehen möchte. Eine Leseerfahrung, die nachwirkt." Sibylle Saxer, Neue Zürcher Zeitung, 28.11.09

"Gülich verschmelzt raffiniert die Distanziertheit des Berichts über einen Angeklagten, Kron, mit der Innenansicht ebenjenes Kron, mit der er sich zu exkulpieren versucht. Gülich zeigt Faschismus im Alltag. Die beschönigende Sprache. Das System des Terrors. Das Klima der Angst. Die beklemmende Hierarchie unter den vier Personen." Cord Beintmann, Stuttgarter Zeitung, 18.11.09

"Das lebensgefährliche Spiel von Verzauberung und Entzauberung sprachlich zu fassen, ist Gülich meisterhaft gelungen." Ingeborg Gleichauf, Badische Zeitung, 19.09.09

"Das ist großartige Literatur, die fesselt und wehtut." Stefan Volk, Der Sonntag, 20.09.09

"Gülichs narrative Kunst besteht darin, das Psychogramm eines Täters aus sich selbst heraus zu skizzieren." Carola Wiemers, Deutschlandradio, 01.09.09

"Dass der Autor den Ton des Unbeteiligtseins durchhält; dass auch er, der skrupulöse Schriftsteller, eins werden kann mit der Redehaltung eines Skrupellosen: Das macht diesen kleinen Roman so erschreckend und lesenswert. Wer sich hineinbegibt in diesen verwickelten Schuldzusammenhang, kommt als ein anderer heraus." Siegbert Kopp, Südkurier, 12.09.09

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