Schwarze Erdbeeren

Schwarze Erdbeeren

S. Corinna Bille

Corinna Bille ist die bedeutendste Autorin des 20. Jahrhunderts aus der französischen Schweiz. Die Erzählungen "Schwarze Erdbeeren" spielen in ihrer Heimat, dem Wallis. Mit verzehrender Intensität erzählen sie von der Liebe und schildern schonungslos deren Lust und Schrecken, Verzauberung und Untergang. Fromme Zeremonien, bäuerliche Traditionen und städtische Eleganz geben den Hintergrund ab für die Abenteuer und Tragödien einer unbändigen Erotik. Eine fremd-vertraute Schweiz begegnet uns hier in erregender Sinnlichkeit, in einem Sturm von Lichtern, Klängen und Gerüchen. Eine literarische Landschaft, die dem ereignisreichen Leben entspricht, das Bille in der Künstlerszene von Paris und in den Walliser Bergen an der Seite von Maurice Chappaz führte.


Über den Autor

S. Corinna Bille

S. Corinna Bille

S. Corinna Bille (1912–1979) ist eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen der Romandie. Die Tochter eines Malers und einer Bergbäuerin wuchs in herrschaftlichen Verhältnissen im Wallis auf. Nach Lehrjahren in Paris und Zürich ...

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Presse

"So kühn, so wissend, so formsicher wie in diesem wichtigsten Buch von Corinna Bille ist in der Schweiz selten erzählt worden." Peter von Matt

"Dem Gegensatz zwischen einer obenhin christlichen Gesellschaft und einer als heidnisch empfundenen Natur verdanken fast alle Bücher Corinna Billes ihre Innenspannung, ihren ganz spezifischen Zauber, aber auch ihre Untergründigkeit und Unheimlichkeit." Peter Hamm, Die Zeit, 30.08.12

"Weltliteratur aus dem Wallis. Ihr Werk sollte endlich auch über die Schweiz hinaus wahrgenommen werden." Jürg Altwegg, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.08.12

"Trotz den Auszeichnungen mit dem Schillerpreis und dem Prix Goncourt […] ist die Autorin nach wie vor ein Geheimtipp bei uns. Dem könnten drei neue Erscheinungen abhelfen […] Insbesondere in den Kurzgeschichten, neu aufgelegt in der Kollektion Nagel & Kimche, zeigt sich die eigentümliche, oft verstörende Energie dieser Autorin in verdichteter Form." Christine Lötscher, Tages-Anzeiger, 29.08.12

"In Billes Buch eintreten, das heisst: von Fels zu Fels, von Leidenschaft zu Leidenschaft klettern und in immer neue Abgründe stürzen." Christine Richard, Basler Zeitung, 05.08.12

"Noch ein Schweizer Name mit grossem Auftritt in den Feuilletons: die Walliserin Corinna Bille, eine unserer bedeutendsten Autorinnen und doch zeitlebens ein Geheimtipp." Marie-Lousie Zimmermann, Berner Zeitung, 13.09.12

"Corinna Billes Erzählungen, die allesamt in Bergdörfern und engen Kleinstädten spielen, sind deshalb erstaunlich, weil sie die Welt vollkommen ausschliessen." Ex Libris, Österreichischer Rundfunk 1, 02.09.12

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