Scala Santa oder Josefine Wurznbachers Höhepunkt

Scala Santa oder Josefine Wurznbachers Höhepunkt

Franzobel

In der Wiener Vorstadt wird ein Passant ermordet. Die Anwohner - vom Hausmeister Ladislaus Stangl bis zum frommen Pfarrer Hutwelker und der verderbten Göre Josefine - beteiligen sich an der Jagd nach dem Verbrecher. Eine wahre Orgie zwischen Liebe und Libido, Verbrechen und Strafe.


Über den Autor

Franzobel

Franzobel

Franzobel, geboren 1967 in Vöcklabruck, ist einer der populärsten und polarisierendsten österreichischen Schriftsteller. Er erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter 1995 den Ingeborg-Bachmann-Preis und 2002 den ...

Mehr über den Autor

Weitere Bücher von Franzobel

Alle Bücher von Franzobel

Weitere Empfehlungen für Sie

Scala Santa oder Josefine Wurznbachers Höhepunkt

Presse

"Die Geschichten verwebt Franzobel mit irrwitziger Wortfülle und Metaphernverliebtheit, doch völlig frei von peniblem Voyeurismus. Die schwärende Geilheit wird umgebogen in eine sprühend lustvolle, manchmal schier durchgeknallte Form. Aus der Not, "dass es für solche Wunsche keine Sprache gab", macht er eine Tugend, indem er die Sprache außerhalb der Geläufigkeit neu erfindet." Beat Mazenauer, Der Landbote, 07.03.00

"Mutzenbacher remixed: Franzobels Roman "Scala Santa" besticht durch sprachschöpferisches Genie und Mut zum Grotesken ... ein eindrucksvolles Buch." Günther Kaindlstorfer, Der Standard, 01.04.00

"'Scala Santa' ist vor allem ein Gesellschaftsroman, ein Buch über den Österreicher ganz privat, den netten Alltagsfaschisten von nebenan. (...) Franzobel hat auf den 400 Seiten seines Romans einen kleinen Kosmos entstehen lassen. (...) Franzobel denunziert nicht. Franzobel beschreibt. Präzise und fantasievoll. Und Franzobel versteht. Auch den Mörder. Auch den Faschisten." Volker Weidermann, Die Tageszeitung, 23.03.00

"Zugabe!" möchte man rufen, wenn man nach fast 400 Seiten aus Franzobels wüster Farce und hakenschlagender Sprache wieder in den eigenen Alltag entlassen wird." Alex Rühle, Süddeutsche Zeitung, 16.05.00

"Franzobel führt das vermeintlich Gesetzmäßige der Gattung lustvoll ad absurdum, indem er in seinem Roman nicht die Vernunft, sondern den Zufall walten lässt. Diesem Zufallsprinzip entspricht die Form des Romans, die sich nicht als Ordnung konstituiert, sondern als angewandtes Chaos. In jedem Satz kann der Keim einer Geschichte stecken, und nichts garantiert, dass der Zusammenhang solcher Sätze eine zusammenhängende Geschichte ergibt. Für die Lektüre bedeutet das, dass man zwar immer wieder den sogenannten roden Faden verliert, dafür aber mit einem Übermaß an Witz, Phantasie und sprachlicher Eingebung entschädigt wird."
Gerhard Melzer, Neue Zürcher Zeitung, 20.07.00

"Dieser Roman ist das Spielfeld eines opulenten, amüsanten zu zuweilen anarchistischen Erzählers." Uwe Pralle, Frankfurter Rundschau, 08.07.00

"Franzobels größter Wurf." Wendelin Schmidt-Dengler, Literaturen, 11/02

Leseproben

Ihr Kommentar


* Diese Angaben sind verpflichtend