Rosina

Rosina

Walter Kappacher

Rosina ist jung, sie kommt vom Land, immer schon hat sie vom aufregenden Leben in der Stadt geträumt. Tatsächlich schafft sie es, in kurzer Zeit zur rechten Hand von Herrn Fellner zu werden, dem Chef der kleinen Firma, bei der sie arbeitet, und auch außerhalb der Arbeitszeit greift Fellner gern auf ihre Dienste zurück. Doch nach einem Unfall wird der jungen Frau die schreckliche Enge ihres Daseins bewusst. In "Rosina", erstmals 1978 erschienen, setzt sich der Büchner-Preisträger Walter Kappacher mit der Anpassung des Menschen an scheinbar vorgezeichnete Lebensmuster auseinander.


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Walter Kappacher

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Walter Kappacher, geboren 1938 in Salzburg, verließ mit 15 Jahren die Schule und war in verschiedenen Berufen tätig, 1964 Beginn der literarischen Tätigkeit, seit 1967 Veröffentlichungen, seit 1978 freiberuflicher Schriftsteller. ...

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"Der österreichische Georg-Büchner-Preisträger setzt sich in diesem Werk überzeugend mit der Anpassung des Menschen an vorgezeichnete Lebensmuster auseinander." dpa, 20.10.2010

"Eine hochgenaue, beobachtungs- und gegenstandsversessene Prosa, die nicht werten, nicht urteilen, nirgends den Zeigefinger erheben möchte - über dieses Glied scheint Kappacher gar nicht zu verfügen." Dieter Borchmeyer, DIE ZEIT, 04.11.2010

"Kappacher spricht nicht von modernen Phänomenen wie Burn-out, das gab es damals weder in der Diagnostik der Psychologen noch im allgemeinen Sprachschatz. Aber genau diese Themen, diese Befindlichkeiten eines Angestelltenalltags, diese Ungerechtigkeiten der modernen Arbeitswelt, die beschreibt Walter Kappacher seherisch genau, als nähme er die Entwicklung der kommenden dreißig Jahre durch seine Erzählung vorweg. Das ist das Aktuelle und zugleich Berührende an der Geschichte von Rosina." Bernd Schuchter, Vorarlberger Nachrichten, 10.11.2010

"Die Szenerie von 'Rosina' wäre trist genug, um den Leser zu bedrücken. Doch das Buch zieht uns nicht hinunter, sondern hinauf, zu den Lichtungen seiner schlackenlosen, hochverdichteten Sprache. Denn Walter Kappacher verwandelt eine graue, gruslige Existenz voller Sackgassen in ein funkelndes Rätsel, weil seine Heldin durch eine wie feiner Staub herabrieselnde Entzauberung zum Innehalten, zu tastenden Reflexionen geführt wird." Paul Ingendaay, FAZ, 27.11.2010

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