Paula Spencer

Paula Spencer

Roddy Doyle

Eine Frau aus der irischen Unterschicht nimmt ihr Leben in die Hand. Paula Spencer ist 48 Jahre alt, Witwe und seit vier Monaten und fünf Tagen trocken. Außer dem soliden Job in einer Putzkolonne bringt ihr der Aufschwung in Irland nur wenig ein. Ihr größtes Problem - ihre Kinder: Jack wartet nur darauf, dass sie wieder zur Flasche greift. Die erfolgreiche Nicola ist irritierend selbstgerecht. Und Leanne ist selbst Alkoholikerin geworden. Allen Demütigungen zum Trotz kämpft Paula sich voran und wird endlich zur Protagonistin ihres eigenen Lebens. Roddy Doyle versteht es meisterhaft, Menschen eine Stimme zu verleihen, die im Leben zu kurz kommen.


Über den Autor

Roddy Doyle

Roddy Doyle, 1958 in Dublin geboren, arbeitete als Lehrer, bevor er als Autor berühmt wurde. Auf Deutsch erschienen unter anderem die Barrytown-Trilogie – The Commitments wurde von Alan Parker, The Snapper und The Van von Stephen ...

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Presse

"In knappen, rhythmischen Sätzen nimmt uns Doyle mit in Paulas Alltag. Seine Stärke ist es, ganz genau hinzuschauen. Doyles irischer Schalk hilft ihm dabei, auch Szenen aus dem Leben einer Putzfrau, die auf den ersten Blick nicht viel Dramatik bieten, zum Lesevergnügen zu machen." Alexandra Bröhm, News, 07.10.08

"Doyle beherrscht die große Kunst, dreidimensionale authentische Charaktere zu erschaffen, meisterlich." Oldenburgische Volkszeitung, 27.12.08



"Die Tsunami-Katastrophe, der Todeskampf des Papstes, die Brustkrebsdiagnose von Kylie Minogue: Nicht bloß jene grell illuminierten Nachrichten des Jahres 2005 haben sich überall sedimentiert. Auch Paula selbst erscheint nach Lektüre dieses großartig unpapiernen Romans fast schon beängstigend nah und vertraut." Florian Kessler, Süddeutsche Zeitung, 13.11.08

"Es ist große Literatur." Roland Mischke, General-Anzeiger, 10.01.09

"Und Roddy Doyle ist mit seinem Roman "Paula Spencer" ein erschütterndes, ein wider alle Wahrscheinlichkeit optimistisches Buch gelungen, ein Hohes Lied auf das (Über-)Leben." Claus-Ulrich Bielefeld, Tages-Anzeiger, 13.01.09"Durch die verfremdete Paula-Perspektive wirkt das Gewöhnliche kostbar." Wolfgang Schneider, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.03.09

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