Paradiessucher

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Rena Dumont

Lenka ist 17 und träumt davon, in den Westen zu gehen. Sie hat genug vom sozialistischen Leben in der böhmischen Kleinstadt. Als sie und ihre Mutter endlich ein Visum für zwei Wochen Deutschlandurlaub bekommen, ist klar: Sie werden nicht mehr zurückgehen. Doch erst jetzt merken sie, wie schwer es ist, die Heimat, alle Freunde und Verwandten zurückzulassen. Und Pavel, die erste Liebe. Doch auch das fremde Land macht es einem nicht leicht. Das soll es also sein, das lang ersehnte Paradies? Dieses (fast) autobiografische Jugendbuch erzählt eine Geschichte von Flucht, Exil und dem Gefühl der Fremde – aber auch von der Sehnsucht nach Freiheit.


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Rena Dumont

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Die Autorin Rena Dumont, 1969 als Rena Zednikova geb. im mährischen Städtchen Prostejov, flüchtete als Siebzehnjährige mit ihrer Mutter nach Deutschland. Es folgten acht abenteuerliche Monate im Asylbewerberheim Königssee, dann ...

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Rena Dumont liest aus "Paradiessucher"

Presse

„Lenka kämpft mit Zweifeln … Aber ihre Lebensenergie und ihr unbedingter Wille, sich auszuprobieren, sind so stark, dass sie einen auch als Leser förmlich vom Sofa reißen. So tatendurstig und humorvoll wie Lenka zum Beispiel dem bayerischen Landrat beibringt, dass sie unbedingt Deutsch lernen muss, ist man schon wegen dieses Romans glücklich, dass der Beamte sich überzeugen ließ. Denn die Geschichte von Lenka ist auch die Geschichte von Rena Dumont, der Autorin.“ Kathrin Köller, Eselsohr 3/2015, 02.03.2015

„Es ist ein Buch, das man atemlos liest, voller Scham an vielen Stellen über das, was Menschen, die hier Asyl suchen, ertragen müssen. Es ist ein Buch, das einem die Augen öffnet, weil es aus der Perspektive einer Betroffenen erzählt wird und weil die Autorin die Dinge, über die sie schreibt, selbst erlebt hat.“ Andrea Wanner, www.titel-kulturmagazin.net, 20.01.14

"Direkt, ja burschikos, respektlos, bisweilen flapsig im Ton, gelingt Rena Dumont eine ungemeine Gegenwärtigkeit ihrer Erzählung. Nichts ist weit weg oder lange her, eine dicke Portion Nüchternheit baut jeder Versuchung zur Verklärung vor ... Immer bleibt der Roman kantig, bügelt nichts zur beschaulichen Rückschau. Und ist darum eine packende Lektüre." Reinhard Osteroth, Die Zeit, 21.03.13

„Der angenehm nüchterne Roman erzählt ungeschminkt und authentisch.“ Udo Bartsch, Westdeutsche Zeitung, 28.09.13

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