O Catilina

Albert Drach

Catilina kehrt zurück ins Jahr zweitausend. Als Todesengel überzieht er die Welt mit Gewalt und Terror. Gerade dadurch verdient er sich die Wertschätzung der Überlebenden. Als es zum Entscheidungskampf kommt, fällt er wie sein römischer Vorgänger, von Cäsar beerbt. In surrealen Bilderwelten und visionären Obsessionen erzählt Albert Drach Catilinas Aufstieg und Fall als Anklage gegen die apokalyptische Macht des Bösen.


Über den Autor

Albert Drach

Albert Drach, 1902 in Wien geboren, promovierte in Rechtswissenschaften. 1988 erhielt er den Georg-Büchner-Preis. Sein Werk umfasst alle literarischen Gattungen. Albert Drach starb 1995 in Mödling. Zuletzt erschienen: Unsentimentale ...

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Kommentare

Nadia Yar
21.02.2007

O Catilina ist faszinierend – stellenweise grauenvoll, surreal und erzählt mit einem trockenen Humor, der das Unerträgliche erträglich und stellenweise sogar witzig macht. Fünf von fünf Sternen, wenn es denn Sterne zur Bewertung geben würde. Drach zeichnet den alten und neuen römischen Revolutionär als eine im klassischen theologischen Sinne dämonische Gestalt, einen egozentrischen Zerstörer, dessen Werk die logische Kehrseite der existierenden Zustände darstellt. Die Welt braucht ihren Teufel bzw. Catilina, und auch dort, wo der Held von seiner vorgezeichneten Biographie abzuweichen gedenkt, wird er gewaltlos, doch bestimmt zu ihr zurückgeführt. Drach presst mehr als ein Jahrhundert unserer Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft zusammen und entwirft damit ein Tiefenporträt Europas. Unbedingt empfehlenswert.


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