Neben uns die Sintflut

Neben uns die Sintflut

Stephan Lessenich

Wer zahlt den Preis für unseren Wohlstand? Der Soziologe Stephan Lessenich über das soziale Versagen unserer Weltordnung.

Uns im Westen geht es gut, weil es den meisten Menschen anderswo schlecht geht. Wir lagern systematisch Armut und Ungerechtigkeit aus, im kleinen wie im großen Maßstab. Und wir alle verdrängen unseren Anteil an dieser Praxis. Der renommierte Soziologe Stephan Lessenich bietet eine brillante, politisch brisante Analyse der Abhängigkeits- und Ausbeutungsverhältnisse der globalisierten Wirtschaft. Er veranschaulicht das soziale Versagen unserer Weltordnung, denn es profitieren eben nicht alle irgendwie von freien Märkten. Die Wahrheit ist: Wenn einer gewinnt, verlieren andere. Jeder von uns ist ein verantwortlicher Akteur in diesem Nullsummenspiel, dessen Verlierer jetzt an unsere Türen klopfen.


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Stephan Lessenich

Stephan Lessenich

Stephan Lessenich, 1965 in Stuttgart geboren, lehrt am Institut für Soziologie der LMU München und ist Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Soziologie. Von ihm erschienen zahlreiche Publikationen, u. a. Die Neuerfindung des ...

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Neben uns die Sintflut

Presse

"Eine verstörende Analyse weltweiter Ungleichheit. ... 'Neben uns die Sintflut' ist soziologische Analyse und moralischer Appell zugleich. Das Buch legt den Finger in die Wunde, indem es daran erinnert, dass der Reichtum einer Minderheit nicht allein ihrem Fleiß oder einer produktiven Wirtschaft zuzuschreiben ist, sondern maßgeblich, wie Lessenich sagt, der strategischen Position in der Weltwirtschaft." Isabell Fannrich, Deutschlandfunk, 21.11.16

"'Neben uns die Sintflut' erklärt Zusammenhänge einfach und pointiert. ... Es bleibt immer verständlich und spannend zu lesen. Dass man über die Zugespitztheit von Lessenichs Argumenten streiten kann, spricht nicht gegen diese." Wolfgang Seibel, Radio Ö1, 18.11.16

"Lessenich zeigt, dass die Externalisierung kein Unfall ist, auch wenn Politik und Wirtschaft das immer wieer behaupten, sondern dass sie systematisch erfolgt." Roman Herzog, SWR2, 16.11.16

"Der Titel suggeriert es deutlich: Das betrifft uns, eben weil es direkt neben uns passiert – und zwar keineswegs nur moralisch." Gerd Dehnel, rbb Inforadio, 14.11.16

"Lessenich prangert die Schattenseiten unserer auf Konsum und Wachstum basierenden Wirtschaft an." Matthias Hanselmann, Deutschlandradio Kultur, 05.11.16

"Über dieses Buch kann man sich prächtig ärgern, weil es Illusionen zerstört. Aus demselben Grund kann man sich freuen über das Buch, weil man nach der Lektüre einiges klarer sieht. Es ist eines der wichtigsten Debattenbücher dieses Herbstes." Jens Bisky, Süddeutsche Zeitung, 22.10.16

"Es gibt Wachstum, aber nicht für alle. Bisher haben die Bewohner armer Länder für unser Wachstum die Zeche bezahlt. ... Lessenichs Buch stellt den Kapitalismus als System in Frage, überzeugend." Franziska Augstein, Süddeutsche Zeitung, 21.10.16

"Stephan Lessenichs Analyse läuft immer wieder auf den Punkt zu, wo er den Leser empfindlich bei der eigenen Lebenswirklichkeit packt." Christian Buß, Spiegel Online, 13.10.16

"Stephan Lessenich legt in 'Neben uns die Sintflut' furios dar, wie sehr unser Wohlstand in der globalisierten Welt darauf basiert, dass wir Armut und Ungerechtigkeit auslagern." Patrick Bauer, Süddeutsche Zeitung Magazin, 29.07.16

Termine

Stephan Lessenich: "Neben uns die Sintflut Die Externalisierungsgesellschaft und ihr Preis" Moderation: Bascha Mika | Zur Veranstaltungs-Website

Heidelberg
DAI - Deutsch-Amerikanisches Institut,
Sofienstr.12,
69115 Heidelberg

Stephan Lessenich: "Neben uns die Sintflut. Die Externalisierungsgesellschaft und ihr Preis" im Rahmen der Ringvorlesung: Die Gesellschaft der Nachhaltigkeit: Theorie – Analyse – Kritik. | Zur Veranstaltungs-Website

Hamburg
Universität Hamburg, Hörsaal C (Erwin-Panofsky-Hörsaal),
Edmund-Siemers-Allee 1 Hamburg

Stephan Lessenich: "Neben uns die Sintflut. Die Externalisierungsgesellschaft und ihr Preis" Moderation: Wilfried Karl | Zur Veranstaltungs-Website

Berlin
Urania,
An der Urania 17,
10787 Berlin

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