Mit dem letzten Schiff

Mit dem letzten Schiff

Eveline Hasler

Frankreich, August 1940: Der junge amerikanische Journalist Varian Fry erhält vom Emergency Rescue Committee in Marseille den Auftrag, 200 verfolgten Künstlern die Ausreise in die USA zu ermöglichen. Die Arbeit Frys ist illegal und brandgefährlich, denn das Vichy-Regime hat sich verpflichtet, Gegner des Nationalsozialismus an die deutsche Regierung auszuliefern. Unter Einsatz seines Lebens verhilft er im Verlauf eines Jahres fast 2000 Menschen, vor allem Künstlern und Intellektuellen, aber auch vielen Unbekannten, zur Flucht vor den Nazis. Eveline Hasler erzählt die Geschichte dieses „amerikanischen Schindlers“ und seiner Helfer mit großer Eindringlichkeit – ein mitreißendes Geschichtsdrama.


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Eveline Hasler wurde in Glarus geboren, studierte Psychologie und Geschichte in Fribourg und Paris und war einige Zeit als Lehrerin tätig. Heute lebt sie im Tessin. Sie schreibt vor allem historische Romane, aber auch Lyrik, ...

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Presse

"Fast alles, was in literarischen Kreisen hierzulande ein wenig anrüchig ist, beherrscht sie mit grosser Virtuosität: Das Melodramatische verbindet sie mit Unterhaltung, das Faktische schmückt sie mit Fiktion aus, das psychologisch Komplexe reduziert sie ins eingängig Bildhafte. (…) Zu ihrem achtzigsten Geburtstag hat die Grand Old Lady des historischen Romans abermals einen Stoff gefunden, der ganz ihrem Temperament entspricht. In ihrem Buch «Mit dem letzten Schiff» erzählt sie (…) nichts Neues, aber sie erzählt es so, wie wir es noch nicht gelesen haben. (…) Entstanden ist ein ebenso berührendes wie packendes Buch." Roman Bucheli, Neue Zürcher Zeitung, 22.03.2013

"Eindringlich, bewegend und unpathetisch schildert die Schweizer Autorin Eveline Hasler Verzweiflung und Ängste der Flüchtlinge, die aufopfernde Arbeit Frys sowie Hoffnung und Menschlichkeit in Zeiten des Grauens." Guy Lang, Sonntagszeitung, 10.02.13

"Ein spannendes Porträt – und ein bedrückendes Zeitbild. Die Autorin versteht es, einzelne Schützlinge Frys scharf, fast karikaturhaft herauszuarbeiten (…) und ein komplexes Handlungsgeflecht leicht lesbar zu machen." Tina Uhlmann, Berner Zeitung, 31.01.13

"Eveline Hasler setzt in ihrem neuen Buch dem Amerikaner Varian Fry ein Denkmal." Rolf App, St. Galler Tagblatt, 04.02.13

"Eveline Hasler ist bekannt für die Aufarbeitung historischer Stoffe. Sie tut dies auch hier faktengetreu. (…) Und es gelingt ihr, dieses dunkle Kapitel der jüngeren Geschichte in Romanform – spannend, leicht lesbar und trotzdem berührend – zu beleuchten. Für alle, die es nicht vergessen wollen." Sonja Kolb, dapd, 14.02.13

"Eveline Hasler hat diesem "introvertierten Rebellen" Varian Fry ein beherztes Denkmal gesetzt." Alexander Sury, Der Bund, 07.02.13

"Eveline Hasler greift einzelne Persönlichkeiten heraus, schildert deren Situation, schlüpft regelrecht in ihre Köpfe und lässt damit ihr Publikum unmittelbar am Geschehen teilnehmen." Luzia Stettler, SRF1 Buchzeichen, 27.01.13

"Eine überaus geglückte Einstiegslektüre in das Thema Verfolgung und Rettung und eine wunderbare Huldigung an den Mut jener Menschen, die damals zu helfen wagten." Gabriele von Arnim, Norddeutscher Rundfunk, Bücherwelt, 26.03.13

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