Memoiren eines Irren
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Memoiren eines Irren
Gustave Flaubert

Memoiren eines Irren

übersetzt von Elisabeth Edl
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Details zum Buch
Roman
    herausgegeben von Elisabeth Edl, mit einem Nachwort von Wolfgang Matz
  • Erscheinungsdatum: 25.10.2021
  • 240 Seiten
  • Hanser Verlag
  • Fester Einband
  • ISBN 978-3-446-26845-6
  • Deutschland: 28,00 €
  • Österreich: 28,80 €

  • ePUB-Format
  • E-Book ISBN 978-3-446-27302-3
  • E-Book Deutschland: 20,99 €

Witzig, romantisch, bösartig – Gustave Flauberts erster Roman in neuer Übersetzung

Ein junger Bursche beobachtet unter den Sommergästen in Trouville eine Frau, die ihn fasziniert. Als er ihren Bademantel vor der Flut rettet und zurückbringt, verliebt er sich auf der Stelle. Maria jedoch ist zehn Jahre älter als er, hat einen Mann und eine kleine Tochter. Mit ungeheurer Leidenschaft erzählt der junge Flaubert in seinem ersten Roman die eigene Geschichte, die ihn für ein Leben geprägt hat. In der Neuübersetzung von Elisabeth Edl, mit Jugendbriefen und einem Kommentar, der den biografischen Hintergrund farbig sichtbar macht, sind die „Memoiren eines Irren“ das Selbstporträt eines Künstlers als junger Mann, der zu seinem 200. Geburtstag als einer der Größten gefeiert wird.

Gustave Flaubert

Gustave Flaubert

Gustave Flaubert wurde am 12. Dezember 1821 in Rouen (Normandie) geboren und starb 1880 im Alter von 59 Jahren in Croisset. Schon seit seiner Jugend schrieb er Erzählungen und Romane. Aufgrund seiner hohen Ansprüche an sich selbst ...

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Presse

"Die Romanminiatur ... gibt in hohem, lyrischem Ton Einblick in das Seelenleben eines Jünglings." Thomas Leitner, Falter, 22.10.21

5 Fragen an …

Elisabeth Edl

Sie haben die großen Meisterwerke von Gustave Flaubert übersetzt, Madame Bovary, Drei Geschichten und die Lehrjahre der Männlichkeit. Hand aufs Herz, können die Memoiren eines Irren da mithalten?
Obacht! da schreibt sich in einem anfallsartigen, rauschartigen Zustand ein schwer verliebter und romantischer Siebzehnjähriger (!) seinen Weltekel von der Seele, seinen Hass auf die Gesellschaft, und auch seine amourösen Frustrationen, denn die Angebetete ist leider verheiratet. Und danach stopft er die Sache in die Schublade. Nie hätte er das veröffentlicht! An den Lehrjahren der Männlichkeit und an Madame Bovary dagegen hat ein reifer Schriftsteller viele Jahre lang hart geschuftet. Beeindruckend ist, dass selbst diese frühe Fingerübung schon eine ungeheure Sprachkraft besitzt, man staunt, was dieser Kerl alles gelesen hat und womit er sich beschäftigt.

War die Sprache des jungen Flaubert eine andere als die des älteren?
Natürlich war sie anders, der junge Flaubert hat noch nicht so konsequent „flaubertisiert“, also auf perfekte Satzmelodie, Rhythmus, Konstruktion geachtet – aber im Kern ist schon alles da.

Flauberts Éducation sentimentale haben Sie mit Lehrjahre der Männlichkeit übersetzt. Kamen Sie bei diesem Buch jetzt nicht auch in Versuchung, ihm einen neuen Titel zu verpassen?
Für dieses Buch existierten bereits ganz verschiedene Titel: Erinnerungen eines Narren, Erinnerungen eines Toren, Erinnerungen eines Verrückten, und auch Memoiren eines Irren hat es schon gegeben. Ich bin keine rabiate Anhängerin von neuen Titeln; bei den Lehrjahren habe ich’s nur gemacht, weil es partout nicht anders ging. Memoiren eines Irren klingt gut und trifft die Sache am besten: da schreibt ein blasierter Siebzehnjähriger seine Memoiren, als läge das ganze Leben bereits hinter ihm, das ist doch phantastisch!

Erkennt man in den Memoiren eines Irren schon den künftigen Meister?
Man erkennt auf jeden Fall ein unglaublich talentiertes Bürschchen! Auch der scharfe, böse Blick auf die Zeitgenossen, auf die gesellschaftlichen Verhältnisse und Konventionen ist schon da, die Verachtung des bürgerlichen Lebens. In diesem frühen Text steckt eine irre Wucht, eine Wut, aber auch – das merkt man doch sofort – eine große Begabung.

Was, außer Französisch, muss man können, um Flaubert ins Deutsche zu übersetzen?
Vor allem Deutsch. Am wichtigsten ist beim Übersetzen die Sprache, in die man übersetzt. Die muss man beherrschen und lieben. Natürlich muss man sich mit Frankreich auskennen und im neunzehnten Jahrhundert sowieso; sogar dann bleibt aber noch genug zum Recherchieren. Und vielleicht braucht man auch ein bisschen Geduld und Hartnäckigkeit und eine gute Portion Selbstzweifel, damit man sich nicht allzu schnell zufrieden gibt mit den erstbesten Lösungen.

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