Männer mit Erfahrung

Männer mit Erfahrung

Castle Freeman

Ein kurioses Trio verfolgt einen obskuren Bösewicht durch die Wälder von Vermont. Vibrierend lustig – und zugleich ein extrem spannender Thriller.

Lillian, die in einem kleinen Nest in Vermont lebt, fühlt sich von einem undurchsichtigen Typen namens Blackway verfolgt. Eines Morgens liegt ihre Katze tot vor der Tür. Ermordet von Blackway, davon ist sie überzeugt. Der Sheriff kann nichts für sie tun, daher sucht sie Hilfe bei einem Club kauziger alter Männer. Beeindruckt von ihrem Mut, stellen diese ihr den betagten Lester und den hünenhaften, etwas beschränkten Nate als Schutz zur Seite. Lillian traut den beiden nichts zu, aber sie lassen sich nicht abwimmeln und so verfolgen sie Blackway schließlich gemeinsam. Dieser Thriller besticht durch seinen schrägen Humor und seine ungleichen Helden. Ein Meisterstück – dicht, intensiv und leuchtend!


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Castle Freeman

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Castle Freeman wurde 1944 in San Antonio, Texas, geboren. In Chicago aufgewachsen, studierte er an der Columbia University. Heute lebt er in Vermont und arbeitet als Korrektor, Redakteur, Lektor und Autor für eine Vielzahl von ...

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Presse

"Man weiß nicht, was man zuerst bewundern soll: Die sparsame Handlungsführung, die knappe, lakonische Sprache, die Art, wie Freeman Spannung aufbaut und aufrechterhält, wie er aus der Gruppe alter Männer einen griechischen Chor macht, der den Fortgang der Handlung kommentiert, wie sich aus bloßen Andeutungen Lebensgeschichten herausschälen, einfache Hinterwäldler Plastizität und Tiefe erhalten, wie Freeman Pointen setzt, wie er einfach erzählt. 'Männer mit Erfahrung' ist ein schmaler Band, 170 Seiten. Man liest sie mit wachsender Begeisterung." Helmut Petzold, BR2 Diwan, 07.05.16

"Ein höchst lesbares und lesenswertes Capriccio." Ulrich Greiner, Die Zeit, 14.07.16

"Ein Roman, der fast nur aus Dialogen besteht, aber die sind großes Kino. … Ein ziemlich ungewöhnlicher, aber vielleicht genau deshalb auch ziemlich guter Roman." Christine Westermann, WDR5, 29.04.16

"Ein Buch wie ein Film der Brüder Coen. … Castle Freemans reduzierte lakonische Erzählweise erzeugt eine unglaubliche Spannung, die sich erst ganz am Schluss in bester Western-Manier entlädt. Ein fulminanter Roman." Roana Brogsitter, B5 Buchmarkt. 27.04.16

"Witzig! Wer so viel liest wie ich, ist nicht mehr so leicht zu überraschen. Dieses Buch ist eine Granate! Ich habe selten so viel Spaß gehabt beim Lesen in den letzten Jahren. … Es ist witzig, es ist ironisch. … Die Dialoge sind großartig!" Elke Heidenreich, SRF1 Literaturclub, 05.04.16

"Ein Riesen-Lesespaß! … Wirklich ein sehr lesenswertes Buch. Wer Filme mag im Stil von 'Fargo' der Coen Brüder, der wird dieses Buch mögen. … Dieser Roman will nicht mehr sein, als er ist. Aber das ist viel." Thomas Strässle, SRF1 Literaturclub, 05.04.16

"Ich habe dieses Buch sehr geliebt." Xavier Koller, SRF1 Literaturclub, 05.04.16

"Ein moderner Western, der atmosphärisch an die Filme 'Fargo' oder 'Twin Peaks' erinnert. Rasant erzählt mit äusserst knappen Dialogen, keine langen Beschreibungen, kaum ein Wort zu viel." Rainer Schaper, SRF Kultur, 05.04.16

"Freemans Roman ist mehr als ein guter Thriller-Stoff. Er ist vor allem ein äußert kluges, witziges Portrait der amerikanischen Landbevölkerung." Antonia Löffler, Ö1 ex libris, 10.07.16

"Mit minimaler Sprache hat US-Autor Castle Freeman einen Roman von maximaler Kraft geschaffen." Anne-Sophie Scholl, Berner Zeitung, 25.05.16

"In diesem kurzen, ungemein spannenden und trockenhumorigen Buch entwirft der Autor eine Hinterwälder-Welt im Stile von 'Twin Peaks', bevölkert sie mit wortkargen Käuzen, die einem Film der Coen-Brüder entstammen könnten, und legt eine ebenso komische wie dicht gesponnene Parabel über Macht, Gewalt, Kontrollverlust und Eigenverantwortung vor. Grossartig." Heinz Storrer, Schweizer Familie, 16/2016

"Ein großer Roman, reduziert bis auf einen harten glühenden Kern." Oliver Schmidt, Neue Osnabrücker Zeitung, 23.05.16

"Irrsinnig gut und spannend geschrieben." Gabriele Seebode, rbb radioeins, 21.03.16

"'Männer mit Erfahrung' ist einer dieser hart gesottenen, knochentrocken grausamen Romane, wie man sie von Cormac McCarthy, DBC Pierre oder anderen großen Autoren der No-Bullshit-Literatur kennt. ... Es ist eine gründlich verkommene, urtümliche Welt, von der hier erzählt wird; und es folgt den schönsten Traditionen der amerikanischen Erzählkunst, dass der Leser bis zu den letzten Seiten dieses Buchs nicht sicher sein darf, ob nun das Gute oder das Böse beim großen Showdown siegen wird." Wolfgang Höbel, Literatur Spiegel, März 2016

"Freeman schreibt … in bester Coen-Brüder-Manier: lakonisch, ironisch, komisch – und sehr blutig.“ Uwe Wittstock, FOCUS, August 2016

"Hinterwäldler in Vermont auf der Jagd nach einem Bösewicht - selten war ein Country Noir so abgründig komisch." Ulrich Baron, Magazin BÜCHER, Juni/Juli 2016

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