Leb ich denn, wenn andere leben

Grete Weil

'Leb ich denn, wenn andere leben' ist Grete Weils Rückblick auf ihr Leben, auf ihre Herkunft. Eine Geschichte, die zurückgreift bis ins 19. Jahrhundert. Noch einmal entfaltet Grete Weil die Lebenswelt des jüdischen Großbürgertums, das Deutschland als Heimat empfand, schildert die Zeit von Verfolgung und Exil, die Ermordung ihres Mannes im KZ, die illegale Rückkehr nach Deutschland im Jahr 1947. Das Buch ergänzt, was die veröffentlichten Romane und Erzählungen ausgespart hatten. Man kann den Rückblick der 91-jährigen Grete Weil auf ihr Leben, auf ihre Herkunft nicht ohne Erschütterung lesen.


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Grete Weil

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Grete Weil, 1906 in Rottach-Egern geboren, studierte Germanistik. Sie heiratete den Dramaturgen Edgar Weil, folgte ihm in die Emigration nach Holland. Edgar Weil wurde im KZ Mauthausen umgebracht. Grete Weil tauchte unter und kehrte ...

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"Aber erst die als eine Art Epilog verfaßte Autobiographie macht den Zusammenhang zwischen der erlebten Geschichte und ihrer Spiegelung in erzählten Geschichten in aller Schärfe sichtbar. Es geht darum, Rechenschaft abzulegen. Sie schließt die Absicht, Zeugnis zu geben, und das Verlangen nach Abrechnung ein, hebt aber beide Impulse zugleich auf, weil Rechenschaft auch vor der eigenen Verstrickung in das zum (stummen) Himmel schreiende Geschehen nicht haltmacht." Albert von Schirnding, Süddeutsche Zeitung, 11.04.1998

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