Königsberg

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Jürgen Manthey

Vor 750 Jahren wurde Königsberg gegründet, vor 60 Jahren verschwand es von der Landkarte: Mit dem Untergang Königsbergs in den letzten Wochen des 2. Weltkriegs fiel jene Stadt in Schutt und Asche, in der die moderne Philosophie, die moderne Literatur und die moderne Politik Deutschlands erfunden wurden. Königsberg ist für immer ausgelöscht, doch die Ideen Kants, Herders, Kleists, E.T.A. Hoffmanns, Hannah Arendts und vieler anderer Bürger dieser großartigen Stadt leben weiter. Ein epochales Buch, das Königsberg in unsere Gegenwart zurückholt.


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Jürgen Manthey

Jürgen Manthey, 1932 geboren in Forst/Lausitz, arbeitete als Redakteur, Lektor, Herausgeber und seit 1986 als Professor für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Spezialgebiet „Literaturvermittlung und Medienpraxis“ ...

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Presse

"Jürgen Manthey ist mit seinem Königsberg-Buch etwas Großartiges gelungen. Er hat die Stadt neu geschaffen, indem er ihre geistigen Bausteine wieder aufeinandergesetzt hat, so daß die Nachschöpfung nun herrlicher erscheint als das historische Original. Nun also haben wir, dank Jürgen Manthey, Königsberg wieder. Vielleicht haben wir es überhaupt erst jetzt."
Eckhard Fuhr, Die Welt, 12.3.2005

"Es ist ein großartiges Buch, im architektonischen Gesamtentwurf genauso fundiert wie in den sorgfältigen und reichhaltigen Detaildeutungen."
Oskar Negt, Die Zeit, 12.5.2005

"... eines der wichtigsten Bücher der gegenwärtigen Ideengeschichte."
Ulrich Raulff, Süddeutsche Zeitung, 04.08.04

"Mantheys 'Königsberg' liest sich wie ein rückwärts gewandter utopischer Roman ... Seine einlässliche Darstelllung verschafft dem Leser das Vergnügen, die Geister, deren Schriften er bislang nur getrennt wahrgenommen hatte, im Leben dicht nebeneinander zu wissen."
Heinz Schlaffer, Süddeutsche Zeitung, 15.03.2005

"Ein kluger, erzählfreudiger königsbergtreuer Begleiter durch die öden, grauen, armseligen Straßen Kaliningrads."
Eberhard Rathgeb, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.02.2005

"Warum das kleine Königsberg so viele Weltbürger gebar - kenntnisreich und spannend erzählt. Ein wahrer Glücksfall."
Thomas Meyer, Frankfurter Rundschau, 16.03.2005

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