Kein einziger Tag

Kein einziger Tag

Linda Stift

Paul ist alles andere als erfreut, als sein anhänglicher Zwillingsbruder Paco, ein mittelmäßiger Serien-Schauspieler, zu Dreharbeiten in der Stadt auftaucht. Paco hatte ihre Trennung - sie waren als siamesische Zwillinge auf die Welt gekommen - nie akzeptiert; Paul musste mehrfach den Wohnort wechseln, um die notwendige Distanz herzustellen. Nun bricht Paco gewaltsam wieder in Pauls Leben ein. Jenny, Pauls Freundin, ist begeistert von Paco und seinen Kochkünsten. Während Paul zunehmend panisch wird, schafft es Paco in eine Fernsehshow, bei der der Gewinner eine Gratis-Schönheitsoperation bekommt. Doch auch Paul hat seine dunkle Seite …
Der Roman der Schriftstellerin aus Österreich handelt von dem obsessiven Wunsch nach Nähe und liest sich packend wie ein Thriller.


Über den Autor

Linda Stift

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Linda Stift, geboren 1969 in der Südsteiermark, Studium der Germanistik, lebt als freie Schriftstellerin in Wien. Zahlreiche Preise und Stipendien; ihr Debütroman Kingpeng (2005) wurde viel beachtet, 2007 folgte der Roman Stierhunger ...

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"Die aus der Südsteiermark stammende Schriftstellerin unternimmt mit bedachtsamer Sprache, feinem Humor und der psychologischen List einer Thriller-Autorin eine Charakterstudie aus der Sicht eines Mannes über Nähe und Distanz, Kränkung und Unterdrückung. ... Gefühlvolle Dialoge und gewitzte dramaturgische Elemente sorgen für literarische Eigenheiten und eine mysteriöse Leseunterhaltung." Sebastian Gilli, Der Standard, 12.02.11

"Ein Muss für Leser mit sauberen Händen. Linda Stift erzählt eine erstaunliche, ja fast unglaubliche Geschichte. Da ist Augenreiben angesagt!" Tania Kummer, Radio DRS, 22.02.11

"Wie nah kann man jemandem sein, ohne dabei das eigene oder fremde Selbst in den Keller der Existenz zu zwingen? Dieser Frage geht Linda Stift in einer beklemmend unterhaltsamen Geschichte nach, die sie erstklassig erzählt." Christoph Hartner, Kronenzeitung, 24.02.11

"Dem Erzählsog und dem klug konstruierten Spannungsaufbau von 'Kein einziger Tag' kann man sich kaum entziehen. Linda Stift arrangiert wirkungsstarke Erzählkonstellationen, überzeugend, originell, stilistisch elegant und mit dem schalkhaften Vergnügen, das eine oder andere Rätsel ungelöst zu lassen." Christian Schacherreiter, Oberösterreichische Nachrichten, 29.06.2011

"Auch in ihrem dritten Roman erweist sich Linda Stift als Spezialistin für unausweichliche Konstellationen und subtile Unterdrückungsmanöver. Stets geht es in ihren psychologisch dicht gewobenen Settings um die Mechanismen von Abgrenzung und Eroberung." Kathrin Hillgruber, Die Rheinpfalz, 29.09.2011

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