Kein anderes Meer

Kein anderes Meer

Edwidge Danticat

Die märchenhafte und doch realistische Geschichte von einem Mädchen, das sich nach Geborgenheit sehnt.

Am Morgen hatte sie noch wie jedes Jahr mit ihrem Vater Nozias das Grab der Mutter besucht. Jetzt ist die siebenjährige Claire spurlos verschwunden, am Strand von Ville Rose auf Haiti. Nozias, der Fischer, träumte von einer besseren Zukunft für seine Tochter, frei von Armut und Gewalt. Sie sollte ihr Heimatdorf verlassen, von einer reichen Tuchhändlerin adoptiert werden. Ist Claire deshalb geflohen? Die haitianisch-amerikanische Autorin Danticat erzählt märchenhaft und doch realistisch von Ville Rose, ein Ort, wo Bäume in den Himmel fliegen und Frösche in der Hitze explodieren, und einem Mädchen, das sich nach Familie und Geborgenheit sehnt.


Über den Autor

Edwidge Danticat

Edwidge Danticat

Edwidge Danticat, 1969 in Port-au-Prince, Haiti, geboren, wuchs hauptsächlich bei ihrem Onkel und ihrer Tante auf, bevor sie mit zwölf Jahren ihren Eltern nach New York folgte. Nach dem Studium unterrichtete sie Creative Writing ...

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Presse

"Eine uneingeschränkt empfehlenswerte Lektüre." Klaus Küpper, lateinamerikaarchiv.de

Danticat verwendet "eine klare, bilderreiche Prosa, die scheinbar mühelos zwischen den Jahren hin und her springt und in einer klug konstruierten Dramaturgie immer neue Facetten und Zusammenhänge zutage fördert." Irene Binal, Neue Zürcher Zeitung, 20.01.16

"Edwidge Danticats wild fantasierende Erzählkunst führt eine harte Welt vor Augen. ... Danticat ist die Chronistin oder vielleicht auch die Mythopoetin dieser schrecklich-schönen Welt." Christoph Bartmann, Süddeutsche Zeitung, 01.12.15

"Ein sehr poetisches Buch, das an keiner Stelle die Schönheit der Tropen verklärt und immer wieder die Brutalität der haitianischen Wirklichkeit zeigt." Brigitte Wir, 2/15

"Ein großartiges Buch, von Kathrin Razum kongenial übersetzt, das Lesern, die Haiti nicht kennen, Empathie und Geduld abverlangt, obwohl oder weil die auf den ersten Blick abwegig anmutende Geschichte der Realität abgelauscht ist." Christoph Buch, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.11.15

"Danticats Sprache ist leise und von poetischer Melancholie. Gewalt, Tod, Verlust schildert die Autorin so ruhig und unaufgeregt, dass die menschliche Tragik umso heftiger zuschlägt. ... Ein ungemein gelungener Roman." Marie-Sophie Adeosso, Frankfurter Rundschau, 13.10.15

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