Kastelau

Kastelau

Charles Lewinsky

Ein Bergdorf, ein Filmteam, ein Ziel: überleben. Der neue Roman von Charles Lewinsky.

Winter 1944. Die bayerischen Alpen sind trotz Krieg – noch – eine friedliche Gegend. Ein Filmteam der UFA setzt alles daran, sich dorthin abzusetzen. Unter einem Vorwand beschafft man sich den Auftrag für den vermeintlich kriegswichtigen Film "Lied der Freiheit". In dem bald vom Schnee eingeschlossenen Bergdorf Kastelau wird das Drehen einer erfundenen Geschichte immer mehr zur erfundenen Geschichte eines Drehs. Denn wichtig ist nur eines: Die Filmerei muss überzeugend aussehen. Aus immer neuen Lügen und Ausflüchten entspinnt sich ein Netz aus Intrigen, so dass bald niemand mehr zwischen Schein und Wirklichkeit zu unterscheiden weiß. Ein auf einem historischen Ereignis beruhender, spannungsgeladener Roman des Erfolgsautors aus der Schweiz, nominiert für den Deutschen Buchpreis 2014.


Über den Autor

Charles Lewinsky

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Charles Lewinsky wurde 1946 in Zürich geboren. Er arbeitete als Dramaturg, Regisseur und Redaktor. Er schreibt Hörspiele, Romane und Theaterstücke und verfasste über 1000 TV-Shows und Drehbücher, etwa für den Film Ein ganz ...

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Presse

"Der Schweizer Autor Charles Lewinsky hat seinen Roman als raffiniertes Puzzlespiel aus angeblich historischen 'Quellen' konstruiert. 'Kastelau' ist eine gelungene Verneigung vor dem schwarzen Humor eines Ernst Lubitsch und würde selbst einen fantastischen Filmstoff abgeben." Brigitte, 24.09.14

"Ein Meisterstück der Camouflage." Manfred Papst, NZZ am Sonntag, 17.08.14

"Ein faszinierendes Erzählexperiment." Roman Bucheli, Neue Zürcher Zeitung, 23.08.14

"Nun erscheint ein neuer Roman über Nazischauspieler – geschrieben von Charles Lewinsky, einem Autor, der auch kluge Kommentare zum politischen Zeitgeschehen schreibt und Bücher mit interessanten Geschichten über interessante Figuren vorlegt. So auch in Kastelau, mit dem es der 68-Jährige erstmals auf die Longlist des Deutschen Buchpreises geschafft hat." Andreas Tobler, Tages Anzeiger, 23.08.14

"Kastelau ist weit mehr als ein raffinierter Scherz. Wie Wolfgang Hildesheimers fiktive Biografie Marbot (1981) hat es einen sehr ernsten Untergrund. Es erzählt eine tragikomische Geschichte um Liebe und Verrat, um Ehrgeiz und Feigheit. Es wartet mit einem Ensemble von vielschichtigen und überzeugenden Figuren auf und stellt sie in ein stimmiges Zeitkolorit." Manfred Papst, NZZ am Sonntag, 17.08.14

"Eine atemberaubende, bitterböse Geschichte, spannend von der ersten bis zur letzten Seite." SRF, 10 vor 10, 14.08.14

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