Jetzt nicht die Wut verlieren

Jetzt nicht die Wut verlieren

Ingeborg Gleichauf

Ein Stück Literaturgeschichte: Am 15. Mai 2011 wird Max Frischs 100. Geburtstag gefeiert. Sein Werk hat an Aktualität und Wichtigkeit nichts verloren: Kaum ein Schriftsteller im 20. Jahrhundert hat die Lebensfragen, die sich jeder Mensch stellt, so verständlich und konkret in Geschichten gestaltet wie er. In ihrer Biographie rekonstruiert Ingeborg Gleichauf Frischs Stationen in Zürich, Rom und Berlin, seine Auseinandersetzung mit seinen Freunden und seinen Geliebten, mit der Schweiz und der Politik. Klug und anschaulich erzählt sie von dem Mensch und dem Schriftsteller Frisch und zeigt, wie sehr die Schlüsselfragen in Frischs Werk unser heutiges Leben betreffen.


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Ingeborg Gleichauf

Ingeborg Gleichauf

Ingeborg Gleichauf wurde 1953 in Freiburg geboren, studierte Germanistik und Philosophie und promovierte über Ingeborg Bachmann. Sie veröffentlichte erfolgreiche Biographien, darunter Hannah Arendt (2000), Sein wie keine ...

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Jetzt nicht die Wut verlieren

Presse

"Ingeborg Gleichauf setzte sich umfassend ins Bild, um sich dann ihr eigenes Bild zu machen. 'Jetzt nicht die Wut verlieren' ist ein persönlicher Zugang zu Max Frisch, geschrieben in einer lebendigen und leicht verständlichen Sprache." Marco Guetg, Sonntag, 29.08.10

"Es ist gerade ihr persönlicher Ton, der betont subjektive Zugang, der Gleichaufs biographisches Wagnis insbesondere für junge Leser zum guten Einstieg und zum literarischen Appetitanreger macht. Sie präsentiert eine sensible, erfreulich unspektakuläre, ja geradezu bescheidene Annäherung an einen Autor, der wieder und unbedingt neu erlebt werden will." Stefan Tolksdorf, Badische Zeitung, 05.10.10"Das Frisch-Zitat 'Jetzt nicht die Wut verlieren' hat Gleichauf als Titel für ihre Biografie gewählt, und sie erzählt denn das Leben des Schriftstellers und Citoyens auch der Fieberkurve solcher Erregungszustände entlang. Umsichtig stellt sie das Neben- wie Ineinander von Werk und Leben dar; nüchtern bilanziert sie Frischs Ambivalenz gegenüber der Öffentlichkeit, die ihn häufig zwischen gekränktem Rückzug und impulsiver Einmischung schwanken ließ; und sachte zeichnet sie den Wandel der Motive im Werk nach: von den schwärmerischen Anfängen über die Identitätsproblematik bis zu den späten Fragen um Tod und Vergänglichkeit." Roman Bucheli, Neue Zürcher Zeitung, 30.11.10

"Sorgfältig, zärtlich geht Ingeborg Gleichauf mit den Worten um, liebevoll-lakonisch nähert sie sich Max Frisch an. In einfühlsamen und zugleich einprägsamen Sätzen, in einer klangvollen, rhythmischen Prosa. Max Frisch hätte seine Freude gehabt an dieser freundschaftlichen Biografie." Sylvia Schwab, Deutschlandfunk, 23.10.10

"Was ihr Buch so lesenswert macht, ist die romanhafte Schreibe, mit der sie den trockenen Fakten Leben einhaucht. Gleichauf berichtet von Max Frisch wie von einem alten Freund, verwebt sein Leben zu einer spannenden Erzählung." Claudio Habicht, NZZ am Sonntag, 29.08.10

"Wie Frisch selbst hat Gleichauf die Gabe, wichtige Dinge mit einfachen Worten auf den Punkt zu bringen. Eine leicht lesbare Einstimmung ins kommende Frisch-Jahr." Daniel von Aarburg, Kulturplatz, Schweizer Fernsehen, 15.09.10

"Eine beeindruckende Lebensgeschichte und Werkinterpretation." Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendbuchliteratur e.V. / Buch des Monats im September 2010

"In der extra fürs junge Publikum geschriebenen Biografie folgt Ingeborg Gleichauf dem Schweizer Autor auf seinen Lebensstationen und gibt damit seinem Werk einen nachvollziehbaren Hintergrund." Beate Strobel, FOCUS Schule, 10/2010

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