Irrlichterloh

Irrlichterloh

Arno Geiger

Ein heißer Großstadtsommer, zu heiß für lange Haare. Doch als Ann-Kathrin plötzlich mit neuer Frisur daherkommt, weiß Jonas, daß Veränderungen vor der Tür stehen. Keine guten: Ohne ein Wort ist Ann-Kathrin auf und davon, und noch dazu in Begleitung von Jonas' Chef persönlich; im Reisegepäck ein Bild, das Jonas gehört, ein Mädchenporträt von möglicherweise großem Wert. So daß fraglich ist, ob die Galeristin Ira Constantin tatsächlich hinter Jonas her ist, und nicht nur hinter dem Bild ... Arno Geiger inszeniert eine immer schnellere Jagd kreuz und quer durch die Stadt und aus ihr hinaus: Auch ein moderner Taugenichts (und heimlicher Romantiker) wie Jonas möchte doch gerne wissen, warum seine Freundin lieber mit einem anderen auf Reisen geht ... Nicht nur aus Liebe und Melancholie fragt er sich das, denn am Ende ist es doch vor allem das Bild von sich selbst, das die jungen Rad- und Autofahrer in den anderen suchen und das im Tempo des unaufhörlichen Hin und Her immer wieder zu verwischen droht.


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Arno Geiger

Arno Geiger

Arno Geiger, 1968 geboren, lebt in Wolfurt und Wien. Sein Werk erscheint bei Hanser, zuletzt Alles über Sally (2009), Der alte König in seinem Exil (2011) und Selbstporträt mit Flusspferd (2015). Er erhielt u. a. den Deutschen ...

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Irrlichterloh

Presse

"Arno Geigers "Irrlichterloh" ist ein fulminanter und spannend erzählter Straßenverkehrsroman. Ein unterhaltsames, bremsenkreischendes Kabinettstück." Ulrich Janetzki, Die Woche, 08.10.1999

"Arno Geiger knüpft ein atmosphärisch dichtes und schönes Sprachgewand, in dem man sich gerne verfängt. Mit seinem zweiten Roman über die Kunst des Schwindelns und über ein Leben, das einen zuweilen schwindlig macht, wird der fantasie- und fintenreiche Arno Geiger all diejenigen gewinnen, die über das Spiel mit Lieben und Lügen mehr wissen wollen." Thomas Kraft, DIe Tageszeitung, 25.11.1999

»Die sprudelnde Sprachphantasie, die sich hier ganz ungezwungen breitmacht, ist, bei aller gespielten Sorglosigkeit, geschliffen formuliert.« Hans-Peter Kunisch, Süddeutsche Zeitung

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