Irische Passagiere
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Richard Ford

Irische Passagiere

übersetzt aus dem Englischen von Frank Heibert
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Details zum Buch
Erzählungen
  • Erscheinungsdatum: 21.09.2020
  • 288 Seiten
  • Hanser Berlin
  • Fester Einband
  • ISBN 978-3-446-26588-2
  • Deutschland: 22,00 €
  • Österreich: 22,70 €

  • ePUB-Format
  • E-Book ISBN 978-3-446-26684-1
  • E-Book Deutschland: 16,99 €

In seinem Erzählungsband schreibt Richard Ford meisterhaft über die Unvollkommenheit des Menschen. „Wo nichts geziert ist, ist alles berührend.“ Ijoma Mangold, Die Zeit

Die Menschen, von denen Ford in "Irische Passagiere" erzählt, haben oft haarscharf die falsche Abzweigung im Leben genommen oder einfach Pech. Es geht so schnell – ein dummer Seitensprung, eine verpasste Chance, plötzliche Krankheit, ein Wirbelsturm, und schon ist man unterwegs zur eigenen Scheidung, muss sich ganz neu orientieren, ist plötzlich der Junge, der seinen Vater verloren hat und zum Außenseiter wird. Aber so klar Ford seine Figuren in ihren Schwächen zeigt, so beiläufig lässt er sie in Würde durch ihre Anfechtungen und Prüfungen gehen. Richard Ford begegnet dem menschlichen Makel in diesem Band mit einer Zärtlichkeit, die zutiefst berührt.

Richard Ford

Richard Ford

Richard Ford wurde 1944 in Jackson, Mississippi, geboren und lebt heute in Maine. 1996 erhielt er für Unabhängigkeitstag den Pulitzer Prize und den PEN/Faulkner Award, 2019 den Library of Congress Prize for ...

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Presse

"Ford zeigt die untergründigen Spannungen, die Risse und Verletzungen in einem scheinbar festen Gefüge wie der Freundschaft. … Ein Meister im Hintuschen widersprüchlicher Empfindungen und im Andeuten blinder Flecken. Wie nebenbei schleust er den zeitgeschichtlichen Hintergrund in die Szenerien ein und versieht seine Sätze mit einer hauchdünnen diagnostischen Schicht." Nico Bleutge, Süddeutsche Zeitung, 13.10.20

"Fords Erzählstil ist atemberaubend: Von seinen Sätzen geht ein eigentümliches Flirren aus. Er ist meisterhaft darin, die Charaktere in ihrer ganzen Unvollkommenheit zu zeigen - und auch darin, wie sie damit umgehen. Was wäre gewesen, wenn…? Warum ist das Leben so gelaufen, wie es ist? Und was hätte wann besser laufen müssen? Unglaublich spannend!“ Denis Scheck, WDR2, 11.10.20

"Ford kann wunderbar Melancholie einbauen. ... Richard Ford auf der Höhe seiner Kunst – ein sehr, sehr schöner Erzählband.“ Rainer Moritz, NDR Kultur, 11.10.20

"Richard Ford hat eine verblüffende Gabe, Geschichten ganz schlank zu erzählen. ... Es hängen in diesem Text ganz viele Spiegel zu Selbsterkenntnis. ... Absolut großartig übersetzt von Frank Heibert!“ Annemarie Stoltenberg, NDR Kultur, 11.10.20

"Plausibel in der psychologischen Finesse, glatt erzählt, spannend zu lesen, ein dennoch schauerlicher Hummerbissen über Leute, deren Leben aus Hummerbissen besteht." Gisela Trahms, Die Welt, 02.10.20

"Fords Romanfiguren haben in Lebensweise und Lebensalter immer mit ihrem Schöpfer Schritt gehalten, wie Fords jüngster Erzählungsband 'Irische Passagiere' aufs Neue zeigt. … All dies macht aus Richards Fords Erzählungsband ein Meisterwerk der kritischen Selbstrevision und ein bedeutendes Alterswerk der amerikanischen Gegenwartsliteratur." Sigrid Löffler, Radio Bremen, 26.09.2020

"Die Erzählungen verfügen über einen melancholischen Reiz, der Richard Fords Geschick zeigt, ein ganzes Leben in kleinen Szenen widerzuspiegeln." Rainer Moritz, Stuttgarter Nachrichten, 28.09.2020

"Ein wunderbarer Band, der einem wieder einmal vor Augen führen kann, wie groß kleine Geschichten sein können, und wie lange Kurzgeschichten nachhallen können." Anne-Dore Krohn, rbb Kultur, 24.09.20

"Ford schreibt Erzählungen die von Andeutungen und kleinen Lücken leben, die Atmosphären aufspannen und ihre Figuren immer wieder über die Frage nach dem Glück nachdenken lassen, ohne dass sie im Mindesten die Idee einer Antwort im Kopf hätten. …‚Irgendwie‘, ‚irgendetwas‘ oder ‚beinahe‘ sind Richard Fords Lieblingswörter, mit denen er seinen Lesern immer wieder wundersame Momente des Stillstands und der Offenheit schenkt." Nico Bleutge, Deutschlandfunk Kultur, 24.09.20

"Wenn Leonard Cohen einst sang, dass da ein Riss in allen Dingen sei und das genau dort das Licht hereinströme, dann könnte man damit Fords Stories beschreiben. All den Protagonisten ist der Knacks, der Riss, der Verlust gemeinsam. … Es gibt diese, scheinbar beiläufigen, großartigen Richard-Ford-Sätze, die einen voll erwischen. Sätze, die man sich notieren, die man anderen vorlesen möchte. … Meisterhafte Kurzgeschichten." Stefan Maelck, MDR Kultur, 22.09.20

"Richard Ford schärft den Leserblick für das Unscheinbare. … In den zahlreichen Reflexionspassagen finden sich lebenskluge Sentenzen, die man sich sofort herausschreiben möchte." Jérôme Jaminet, SWR2 Literatur, 20.09.20

„Wie immer bei dem menschenfreundlichen Erzähler Ford, der große Gesellschaftspanoramen wie ‚Die Lage des Landes‘ und ‚Unabhängigkeitstag‘ entworfen hat, werden die menschlichen Makel mit großer Zärtlichkeit beschrieben.“ Ute Büsing, rbb Inforadio, 13.09.2020

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