In neuem Licht
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Tanja Schwarz

In neuem Licht

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Details zum Buch
  • Erscheinungsdatum: 27.09.2021
  • 272 Seiten
  • hanserblau
  • Fester Einband
  • ISBN 978-3-446-27113-5
  • Deutschland: 22,00 €
  • Österreich: 22,70 €

  • ePUB-Format
  • E-Book ISBN 978-3-446-27191-3
  • E-Book Deutschland: 16,99 €

Die Frauen in diesen Romanminiaturen haben viel erlebt und manches hinter sich gelassen. Sie sorgen sich um Fremde, kümmern sich um große Kinder und alte Eltern und verlieren sich darüber fast selbst.
Tanja Schwarz erzählt von Frauen aus dem liberalen, oft prekären Bürgertum, ihre Leben sind auf normale Art schwierig und brüchig. Durch politische oder private Krisen sind sie aus ihrer saturierten Starre erwacht. Tanja Schwarz umkreist ihre Figuren mit spärlicher und doch bis ins Mark reichender Prosa.

Tanja Schwarz

Tanja Schwarz

Tanja Schwarz wurde 1970 in Hechingen in Baden-Württemberg geboren. Sie studierte am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig und erhielt zahlreiche Auszeichnungen. 2001 erschien ihr Erzählungsband "Der nächtliche Skater", 2019 ...

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Tanja Schwarz beantwortet Fragen zu ihrem Buch "In neuem Licht".

Presse

"Die von mir sehr geschätzte Autorin Sandra Hoffmann stellte Tanja Schwarz in einem begeisterten Facebook-Post auf eine Stufe mit der Nobelpreisträgerin Alice Munro. Es scheint, als habe sie (Schwarz) ihre Kräfte für dieses neue Buch gebündelt. In der Tat ist sie wie die kanadische Altmeisterin Munro eine Könnerin der knappen Form. In klarer, berührender Sprache erzählt die Autorin vom Weitermachen trotz Kummer, Wut oder Geldsorgen – und wie es gelingt, die Kraft dafür aufzubringen." Meike Schnitzler, Brigitte, 27.10.2021

"Eine literarische Entdeckung, ein fulminanter Geschichtenband." Ulrich Thiele, SZENE Hamburg, 30.09.2021

"Es sind einfach großartige Erzählungen, die in einer präzisen und oft hochpoetischen Sprache die ganze existenzielle Wucht und Tiefe persönlicher Krisen ausloten und dabei ganz unsentimental und ideologiefrei auch Politik und Gesellschaft in den Blick nehmen." Jürgen Abel, Literatur in Hamburg, 1.10.2021

"In klarer, berührender Sprache erzählt Tanja Schwarz vom Weitermachen trotz Tränen und Geldsorgen – und wie es gelingt, die Kraft dafür aufzubringen." Ariane Heimbach, Brigitte Woman, 03.11.2021

"Was Tanja Schwarz in diesem Buch erzählt, dürfte der Alltagswirklichkeit vieler Leserinnen und Leser sehr nahe kommen. Gleichwohl geht es hier nicht um ein simpel identifikatorisches Wiedererkennen. Das literarische Kunststück ist, wie Schwarz‘ Gebrauch der Ich-Form – das eigentlich doch höchst merkwürdige dieser Perspektive, aus der wir alle die Welt betrachten – unterstreicht. Mit ihrer hilflosen Beredtheit veranschaulicht die erste Person hier vor allem, mit was für Verrenkungen das arme Ich immer wieder nur geradeso verhindert, dass die wackelige Lebenskonstruktion nicht auseinanderfällt. Ihre im Prekariatsbereich bundesdeutscher Normalität angesiedelten Lebensbilder kombiniert Schwarz mit Schicksalen von Geflüchteten und Migranten.“ Moritz Klein, SR2 „Der BuchTipp“, 1.12.2021

„Auf ganz unterschiedliche Arten kommen die Lebenswege der Erzählerinnen mit diesen ganz anderen Herkunfts- und Erfahrungswerten in Berührung. Solche Begegnungen werfen ein neues Licht auf das eigene, bröckelnde Leben. Der Kontrasteffekt läuft aber nicht darauf hinaus, die Probleme der Erzählerinnen als banale Wohlstandsleiden lächerlich zu machen. Vielmehr entsteht aus der Kombination so etwas wie eine repräsentative Gegenwärtigkeit, wie man sie nur in wenigen Büchern, die heute geschrieben werden und in diesem Sinne Gegenwartsliteratur heißen, so lebendig findet.“ Moritz Klein, SR2 „Der BuchTipp“, 1.12.2021

„Das ist raffiniert gemacht und gibt diesem ohnehin ziemlich guten Buch noch einen zusätzlichen Reiz.“ Moritz Klein, SR2 „Der BuchTipp“, 1.12.2021

„Tanja Schwarz hat über diese, ihre eigene Generation, ein Buch geschrieben. Es hat die Länge eines Romans, ist aber kein solcher. Zu vielgestaltig sind die Identitäten und Schicksale, als dass eine einzige Figur, ein einziger Plot sie exemplarisch bündeln könnte. So lesen wir stattdessen zwölf in sich abgeschlossene Episoden: ‚Romanminiaturen‘ nennt die Autorin diese, und tatsächlich steckt bei aller Kürze in jeder Einzelnen ein ganzes Leben.“ Johannes Bruggaier, Südkurier, 14.10.2021

„Doch tatsächlich geht Tanja Schwarz diesen Sehnsüchten, Ängsten und Erkenntnissen mit präziser, ehrlicher, ja intimer Prosa auf den Grund. Es ist eine Sprache, die schlichte Alltagsbeobachtungen in faszinierende Bewusstseinsstudien umzuwandeln vermag. In der zurückliegenden Zeit gab es in der deutschsprachigen Belletristik so manches stilistische Ärgernis zu ertragen. Diese Autorin dagegen hat offenbar erst jetzt einen großen Verlag gefunden: Der Buchmarkt ist voller Rätsel.“ Johannes Bruggaier, Südkurier, 14.10.2021

"Tanja Schwarz ist eine Meisterin der knappen Form. Ihre Geschichten ‚In neuem Licht‘ handeln von Frauen mittleren Alters, die viel erlebt und durchlitten haben – mit Töchtern und Söhnen, mit Ex-Männern, Liebhabern oder alten Müttern. Die Autorin bringt die Dinge wirklich auf den Punkt." Anne Stürzer, Bremervörder Zeitung, 15.11.2021

5 Fragen an …

Liebe Tanja Schwarz, wie ist Ihre aktuelle Lebenssituation und haben Sie einen Traum vom Glück?
Seit 3 Jahren habe ich einen Acker, ein größeres Grundstück in Vierlanden, das noch zu Hamburg gehört. Ich baue Obst und Gemüse an, lege auch Wert auf insektenfreundliche Wildnis. Das Ackern bietet einen guten Ausgleich zum körperlich inaktiven und unsinnlichen Sitzen am Computer. Ich schreibe sehr gern in meiner Hütte dort.
Die großen Kinder sind ausgezogen und studieren, die jüngeren Söhne leben bei meinem Mann und mir, sitzen fest im Lockdown und freuen sich darauf, dass sie bald junge Katzen bekommen. Nach schwierigen Jahren mit 4 Kindern und mehreren Jobs habe ich jetzt mehr Freiheit für meine eigenen Belange: Schreiben, der Garten.
Ein weiteres Hobby: Singen in der Kantorei von St. Jacobi. Das passt nicht ganz zu meiner sonst sehr kirchenfernen Einstellung. Wenn ich Zauberkräfte hätte, würde ich den Kapitalismus abschaffen und die Grenzen zwischen den verschiedenen Ländern öffnen. Bis dahin übe ich mich in Solidarität im nächsten Umfeld, pflanze ein paar Obstbäume, die es diese Woche bei Aldi gab, schreibe, lese und singe manchmal heimlich.

Wie kamen Sie zum Schreiben?
Ich habe tatsächlich schon als Kind geschrieben und erfuhr, dass es unter meinen Vorfahren auch Schreibende gab: Meinen Großvater, der unter Pseudonym 1942 und 43 Krimis schrieb, die in London spielen (von Krieg ist keine Rede), außerdem Fachbücher über Parapsychologie und Werbung. Leider sind diese Bücher bei näherem Hinsehen nicht besonders.
Neulich habe ich noch eine schreibende Vorfahrin entdeckt, von ihr sind sehr lebendige und super geschriebene Erinnerungen und Erzählungen aus dem 19. Jahrhundert überliefert. Sie blieb kinderlos und kämpfte darum, als Autorin ernst genommen zu werden. Das hat mich begeistert. In den letzten 20 Jahren habe ich oft um Zeit fürs Schreiben gekämpft. Wenn man in der teuren Großstadt lebt und sich ein so großes Familienschiff anschafft, ein unvermeidlicher Kampf. Gleichzeitig konnte ich durch das Familienleben und meine Jobs so viel Einblick in Lebenswelten gewinnen, dass ich definitiv genug Stoff für das Schreiben angesammelt habe.

Haben Sie eine Lieblingsszene im Buch?
Der Moment, als der Sohn in ‚Lockdown‘ in den vollen Kühlschrank blickt und sich beschwert: Nichts haben wir. Nichts.

Welche Szene fiel Ihnen beim Schreiben am schwersten?
Die Szene in ‚Axalp‘, als die Protagonistin ihre Tochter vergeblich zum Skifahren drängt. Ich sah mich in grotesk verzerrter Form als schreckliche, von eigenen Wünschen getriebene Mutter.

Ihr Buch in einem Satz?
Wie kann ich begreifen, was mir hier und heute widerfahren ist?

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