Im Schtetl

Im Schtetl

Eva Hoffman

Dies ist kein Buch nostalgischer Verklärung, sondern ein Porträt einer spannungsreichen städtischen Kultur, die für immer verloren ist - die Kultur des Schtetls. Eva Hoffman schildert den Alltag im Schtetl, die Arbeit und die Feste, das religiöse Leben - und verschweigt auch nicht die immer wieder aufbrechenden Konflikte zwischen der jüdischen und der christlichen Bevölkerung. Noch nie wurde diese europäische Kultur so anschaulich und präzise beschrieben.


Über den Autor

Eva Hoffman

Eva Hoffman wurde in Krakau, Polen, geboren und wanderte 1959 mit ihren Eltern nach Kanada aus. Nach ihrem Studium in Harvard arbeitete sie bei der New York Times Book Review. Bücher: Lost in Translation und bei Zsolnay Im Schtetl - ...

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Presse

"Hervorragend geschrieben, präzise, voller Informationen und Einblicke..."
The Times Literary Supplement

"Ein seltenes Beispiel an Anschaulichkeit und fesselnder Erzählung, dazu ausgezeichnet übersetzt."
Claudia Kühner, Tages-Anzeiger, 03.07.00

"Man kann den Aufklärungswert von Eva Hoffmans Buch nicht hoch genug einschätzen. Als Manifest historischer Redlichkeit versucht es, Toten wie Lebenden, Opfern wie Tätern Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. Im Verlaufe der Lektüre lichten sich zäheste Nebel. Aus Spuren, Echos und Mahnmalen erschliesst sich eine erloschene Kultur, deren Geschichte durchaus nicht tragisch enden musste. Was bleibt, ist die Einsicht in eine Komplexität, die leichtfertiges Urteilen verbietet."
Andreas Breitenstein, Neue Zürcher Zeitung, 19.08.00

"Eva Hoffman hat ein Buch von hohem Rang, vor allem aber ein gerechtes Buch geschrieben, in dem sich das immense Wissen der Forscherin, Schilderungen des Alltags und die die Erzählung menschlicher Geschicke auf bewegende Weise vereinen."
Klaus Harpprecht, Die Zeit, 9.11.00

"Die Geschichte der Bransker Juden im letzen Jahrhundert ist eindrucksvoll dokumentiert, vor allem in Selbstzeugnissen, durch die geschriebenen oder erzählten Erinnerungen der wenigen Überlebenden. Aus dieser Zeit kann Hoffmann viele Einzelschicksale nachzeichnen. Schicksale, die für alles Beispiel geben: Für Verrat und Hilfe unter Lebensgefahr auf beiden Seiten, ebenso für Ignoranz und Weitsicht, für Menschlichkeit und Bestialität."
Barbara Dobrich, SWR2 Buch-Tipp, 14.3.01

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