Im falschen Bett

Im falschen Bett

Jens Jessen

München am Ende des 20.Jahrhunderts. Die Stadt genießt sich selbst, während halb Deutschland den Mauerfall bejubelt. Eine WG fröhlicher Bummelstudenten verfolgt mit herzloser Neugier die Affäre ihrer Freundin Christina mit einem mächtigen Fernsehbonzen. Kaum hat das schräge Paar sich endlich in einem Hotelbett gefunden, nimmt die Sache eine unheimliche Wendung. Ein tödlicher Unfall, blutige Partys in den Kellern der Fernsehstudios, nichts scheint unmöglich. Jens Jessen spielt ein böses, doppelbödiges Spiel mit dem, was wir alle zu kennen glauben. Er demonstriert, wie weniger Handgriffe es bedarf, um das Antlitz der deutschen Gesellschaft in eine surreale Fratze zu verwandeln, die giftiger und komischer nicht sein kann.


Über den Autor

Jens Jessen

Jens Jessen

Jens Jessen, 1955 in Berlin geboren, arbeitete als Lektor und Kritiker und ist heute Ressortleiter im Feuilleton der Zeit. Zuletzt erschienen Deutsche Lebenslügen (Erkundungen einer bewußtlosen Gesellschaft, 2000).

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Im falschen Bett

Presse

"Dafür wirft der Roman bisweilen ein glänzendes Licht auf den Debütanten Jessen. Ihm gelingen Beschreibungen in Sichtweite zur Hochliteratur." Arno Orzessek, Deutschlandradio Kultur, 20.09.2012

"Die verrückteste, böseste, gebildetste, witzigste, sprühendste Satire, die seit langer Zeit in deutscher Sprache erschienen ist." Christian Bommarius, Frankfurter Rundschau, 28.07.12

„Die erlesenen Formulierungen und eleganten Wendungen scheinen ihm nur so zuzufliegen, bisweilen glaubt man sich in einem Roman von Martin Mosebach zu befinden.“ Holger Schlodder, Darmstädter Echo, 03.12.12

„Eine bitterböse Mediensatire als kulturkritisches Endspiel.“ Jochen Rack, SWR 2, 16.09.12

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