Ich und Monsieur Roger

Ich und Monsieur Roger

Marie-Renée Lavoie

Hélène ist klein, zart, acht Jahre alt, nennt sich Joe und behauptet, zehn zu sein, damit sie den Job als Zeitungsausträgerin bekommt. Umgeben von drei Schwestern, einem Vater, der das Leben nur als melancholischer Trinker erträgt, und einer Mutter, die sich mit drakonischer Strenge panzert, ist Joe manchmal etwas einsam, ganz wie Roger, der plötzlich im Garten des Nachbarhauses steht und flucht. Roger ist achtzig, ein begnadeter Grantler, dessen Flüche mit jeder Flasche Bier phantastischer werden. Wie Joe den lebensmüden Roger ins Leben zurückholt und er zum Schutzpatron dieses empfindsamen Mädchens wird, beschreibt Marie-Renée Lavoie aus Kanada mit viel Witz und Poesie.

Ich und Monsieur Roger

Presse

"Eine zutiefst berührende Geschichte über eine ungleiche Freundschaft und über die zähe Tapferkeit eines kleinen Mädchens." Saskia Stöcker, Freundin, 14.08.13

Leseproben

Kommentare

tina
20.09.2013

Leider bin ich etwas frankophob und solche Titel lassen mich noch mehr hadern mit dem Lesen.
Aber Mademoiselle Lavoie erstaut mich, wunderschön geschrieben und mit tollen Wörtern erzählt sie uns die Geschichte der kleinen Joe, die sich mit dem alten Irren anfreundet und eigentlich eine Erwachsene im Körper eines Kindes ist. Mit Leichtmut und unheimlich viel Liebe begeht sie ihr Leben und erwacht auch neues Leben in den anderen.


H. Hensel
08.08.2013

„Ich & Monsieur Roger“ ist ein gelungenes Buch über eine äußerst ungewöhnliche Freundschaft mit einem Altersunterschied von 72 Jahren. Zwischen einem doch sehr empfindsamen Mädchen, welches „ihren Mann steht“ und einem grobschlächtigen Haudegen, die sich langsam annähern, sich öffnen und denen an der gegenseitigen Gesellschaft mehr liegt, als jemals laut ausgesprochen wird. Eine Freundschaft, die ungeschriebenen Gesetzen unterliegt, damit jeder sein „Gesicht wahren“ kann. Und doch wird manches Geheimnis fast mit ins Grab genommen.


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