Herznovelle

Herznovelle

Julya Rabinowich

Eine Frau wird von ihrem Mann ins Krankenhaus gebracht, zu einer Herzoperation. Die beiden wirken wie Schlafwandler, keiner scheint den anderen wahrzunehmen. Nach einer erfolgreichen Operation kehrt sie schon nach wenigen Wochen nach Hause zurück. Doch schon bald plagen sie Träume, in denen sie mehr lebt als in ihrem realen Leben. Sie findet in den Alltag vor ihrer Operation nicht mehr zurück. Im Krankenhaus begibt sie sich auf die Suche nach dem Herzspezialisten, ihrem Lebensretter, der ihr Herz berührt hat. In der deutschsprachigen Literatur der Gegenwart ist Julya Rabinowich eine neue Stimme, die aufhorchen lässt. "Herznovelle" ist ein Text über die große Sehnsucht nach einem Leben vor dem Tod.


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Julya Rabinowich

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Julya Rabinowich, geboren 1970 in St. Petersburg, lebt seit 1977 in Wien, wo sie auch studierte. Autorin, Bildende Künstlerin, Simultandolmetscherin, Kolumnistin in der österreichischen Tageszeitung "Der Standard". ...

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Presse

"Eine glasklare Erzählung, die sich ihrem hochemotionalen Thema einer traurigen Hysterie mit strenger Pointiertheit nähert." Julia Kospach

"Kleine, triste Geschichte, große Wirkung. Einfache Sätze, die viel sagen. Chirurgie mit Wörtern." Peter Pisa, Kurier, 12.02.11

"Ein wunderbares literarisches Kabinettstück, das eine unerhörte Begebenheit – dass ein Mann im physischen Sinne das Herz einer Frau berührt – zu einer unbeschwerten Hommage an die Novellenkunst Arthur Schnitzlers macht." Andreas Wirthensohn, Wiener Zeitung, 26.02.11"Auch wenn am Ende nur ein kleines Glück und eine kleine Liebe erreicht werden, bleibt die Hoffnung, nein die Erkenntnis, dass ein verrücktes Herz allemal besser ist als ein kaltes." Stefan Gmünder, Der Standard, 12./13.02.11

"Wie schon in ihrem Romandebut "Spaltkopf" nähert sich die gebürtige Leningraderin den großen Gefühlen mit kleinem Gepäck, ohne Pathoslast, mit Witz und bösem Scharfblick." Daniela Strigl, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01.06.2011

"Eine kurzweilig zu lesende, von Traum- und Lyrikfetzen durchsetzte und vor originellen Bildern nur so strotzende kleine Erzählung." Florian Hunger, Jüdische Zeitung, Juli 2011

"Die bedingungslose Konsequenz, mit der hier eine Liebe Raum sucht, ist bestürzend. Und faszinierend ist, mit welch sinnlicher Wucht Julya Rabinowich diese Geschichte erzählt: Ein sehr schönes Buch!" Armin Kratzert, BR-LeseZeichen, 14.11.2011

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