Geschwister des Wassers

Geschwister des Wassers

Andréa del Fuego

Eines Nachts schlägt der Blitz in das Haus der Familie Malaquias ein. Die Kinder Julia, Nico und Antonio schlafen friedlich weiter – doch ihre Eltern stehen nie wieder auf. Julia und Antonio kommen in ein Waisenhaus. Nico, der ältere Bruder, bleibt auf dem Land als Handlanger in einer Fazenda. Ihre Wege trennen sich, doch eine geheime Anziehungskraft treibt sie Jahre später zum Ort ihrer ersten Geborgenheit zurück, dem Haus in der Serra Morena. Noch einmal brechen die Geschwister zu neuen Ufern auf, in der Hoffnung in einem neuen Leben zusammenzukommen. Andréa del Fuegos Debütroman ist von einmaliger poetischer Schönheit. Eine magische Geschichte aus Brasilien, die ins Herz der Gegenwart trifft.


Über den Autor

Andréa del Fuego

Andréa del Fuego

Andréa del Fuego, 1975 in São Paulo, Brasilien, geboren, studierte Journalismus. Sie ist als Filmproduzentin tätig und arbeitet für das literarische Fernsehformat Entrelinhas. Andréa del Fuegos Erzählungen sind in verschiedenen ...

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Presse

"Andréa del Fuego verleiht surrealen Erzählmomenten die Aura eines physikalischen Faktums ... es ist diese beiläufige Selbstverständlichkeit, die die Lektüre ihres Romanerstlings so fesselnd macht." Jürgen Berger, taz, 17.08.13

"Sagen wir es gleich zu Anfang: Mit dem Debütroman der 38-jährigen Andréa del Fuego 'Geschwister des Wassers' erweist sich die brasilianische Gegenwartsliteratur als ungemein lebendig, souverän und von Weltrang." Eberhard Geisler, Neue Zürcher Zeitung, 21.08.13

"Ein Wunder an Poesie und voll von Geheimnissen ist dieser Debütroman von Andréa del Fuego, in dem Reales und Irreales ganz selbstverständlich ineinandergreifen." Das Neue Volksblatt, 06.08.13

"Die Möblierung dieses Romans ist sparsam, klug und geschmackvoll." Martin Ebel, Tages-Anzeiger, 08.10.13

"Magisch, realistisch, schmunzelnd: Andréa del Fuego erzählt in ihrem bezaubernden Debütroman von drei armen Waisen in der brasilianischen Provinz." Niklas Bender, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.10.13

"Magisch, realistisch, schmunzelnd: Andréa del Fuego erzählt in ihrem bezaubernden Debütroman von drei armen Waisen in der brasilianischen Provinz." Niklas Bender, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.10.13

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Kommentare

tina
11.10.2013

Eine wunderbar erzählte Geschichte über drei Waisenkinder, deren Eltern vom Blitz erschlagen wurden. Die drei Geschwister kommen zu einem Großgrundbesitzer, der jedoch nur den ältesten Bruder behält und die beiden kleinen Kinder in das Waisenheim der Nonne übergibt. Das Mädchen findet anschließend Asyl bei einer reichen Familie aber der jüngste Bruder ist wohl behindert und leidet am Zwergenwuchs. Fuega hat Talent, einerseits zwar das Leid der Kinder zu beschreiben, andererseits aber auch deren Glück in schöne Worte zu fassen.


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