Gerron

Gerron

Charles Lewinsky

Kurt Gerron war einmal ein Star und ist jetzt nur noch ein Häftling unter Tausenden. Der Nationalsozialismus hat den bekannten Schauspieler von den Berliner Filmateliers ins Ghetto von Theresienstadt getrieben, wo er ein letztes Mal seine Fähigkeiten beweisen soll: Als er den Auftrag bekommt, einen Film zu drehen, der das erniedrigende Dasein der Juden als Paradies schildern soll, sieht er sich vor einer Gewissensentscheidung, bei der sein Leben auf dem Spiel steht. In dieser Lage lässt Gerron sein Leben noch einmal Revue passieren. Charles Lewinsky erzählt die faktenreiche und doch erfundene Biographie des Schauspielers Kurt Gerron, der dem Holocaust zum Opfer fiel - ein literarisch brillanter und berührender Roman.


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Charles Lewinsky

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Charles Lewinsky wurde 1946 in Zürich geboren. Er arbeitete als Dramaturg, Regisseur und Redaktor. Er schreibt Hörspiele, Romane und Theaterstücke und verfasste über 1000 TV-Shows und ...

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Charles Lewinsky spricht mit Oliver Preusche über "Gerron".

Presse

"Zweimal erlaubt sich Lewinsky einen Trick, der zweimal gelingt: bei Magda Schneider wie bei Heinz Rühmann wird eine Geschichte erzählt, die man gern glaubt, bevor die zweite folgt, die stimmt.Je weiter die Handlung voranschreitet, desto deutlicher gewinnt der Roman an Intensität. Vor allem, als sich Gerron entschlossen hat, den Film zu machen, ohne seine Selbstzweifel aufzugeben... Gerron kann die Augen seiner Statisten, alles Ghettobewohner, nicht glücklicher machen, als sie sind." Hans-Peter Kunisch, Süddeutsche Zeitung, 07.11.11

"Lewinsky gelingt es einmal mehr, einem die historischen Ereignisse so nahezubringen, dass man meint, wirklich verstehen zu können." Johanna Lier, Wochenzeitung WOZ, 22.09.11
"Ein wahres literarisches Wunder. Lewinskys Erzählung ist von seltenem sprachlichem Glanz, von lebendigstem Reichtum und von verblüffender erzähltechnischer Virtuosität. Lewinsky hat sich und seinen Melnitz mit dem Gerron übertroffen." Andreas Isenschmid, NZZ am Sonntag, 21.08.11

"Ergreifend und gut recherchiert - und da, wo es nichts zu recherchieren gab, glaubhaft erfunden." Felicitas von Twickel, ZDF Aspekte, 13.08.11

"Eine Liebesgeschichte. Ohne Frage. Von Charles Lewinsky meisterhaft erzählt, als sei er Kurt Gerron persönlich, jener Komiker der Banalität, der kurz vor dem Abgrund steht, dann aber über sich hinauswächst." Ilja Richter, Die Welt, 27.08.11

"Ein fesselnder Roman. Voll kessem Witz und lässiger Schnoddrigkeit, voll Berliner Schnauze und melancholischer Klugheit." Alexander Sury, Tages Anzeiger, 12.09.11

"Dieser fantastische Roman ist ein Erlebnis." Buddy Elias, DRS 1, 26.08.11

"Ein ganz direkter Ton, der einen sofort in Bann zieht." Hans-Ulrich Probst, DRS 2, 04.09.11

""Gerron" ist ein Geschichtenschatz." Astrid Reinberger, NDR Fernsehen, Kulturjournal, 14.11.11.

"Lewinsky hat die wenigen nicht verloren gegangenen Fakten über viele Jahre zusammengesucht und dann eine kluge, weil radikale poetische Lösung gewählt: Er erfindet Kurt Gerron, indem er die ganze Geschichte in seinen Kopf verlagert… Gerron dreht den Film im August/September 1944. Warum? Das war die Frage, die Lewinsky umgetrieben hat. Sein Roman ist seine Antwort, und das Erschütterndste an ihr ist gerade die unsentimentale Leichtfüßigkeit, mit der er sie aufgeschrieben hat." Pieke Biermann, Deutschlandradio, 04.11.11

"Ein wunderbares, berührendes, kluges Buch." Katja Weise, Norddeutscher Rundfunk, 04.11.11

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