Fünfzehn sein

Fünfzehn sein

Melanie Mühl

Melanie Mühl fragt, was Jugendliche heute wirklich denken und erklärt in ihrem Buch die Welt der Teenager – von Selfie bis Cheat Day.

Diese Teenager! Gucken pausenlos auf ihr Handy. Anstatt sich mit Freunden zu treffen, tummeln sie sich im Internet. Lieben nur Computerspiele, Kosmetik, sich selbst und den Konsum. Klassische Bildung? Fehlanzeige. Ticken Teenager tatsächlich so? Melanie Mühl hat Jugendliche befragt, und sie erzählen ausführlich und erstaunlich offen über Liebe und Intimrasur, über Freundschaft und die besten Posen bei Instagram. Wie hart ist es für Teenager, in einer Optimierungsgesellschaft aufzuwachsen? Wovon träumen Jugendliche im 21. Jahrhundert? Fest steht: Von vielen Vorurteilen müssen wir uns verabschieden. Diese Jugendlichen haben ziemlich genaue Vorstellungen von einem guten Leben. Und die sind gar nicht so schlecht.


Über den Autor

Melanie Mühl

Melanie Mühl, 1976 in Stuttgart geboren, wuchs in Bayreuth auf. Sie studierte Germanistik und Journalismus an der Universität Karlsruhe und der Queens University, Kingston, Ontario. Seit Oktober 2006 ist sie Redakteurin im Feuilleton ...

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"Sehr lesenwert!" Markus Lanz, ZDF, 29.04.16

5 Fragen an …

Melanie Mühl

Was interessiert Sie an 15-jährigen?
Ich wollte wissen, wie Jugendliche heute aufwachsen. Wie leben, wie lieben sie? Welche Rolle spielt die digitale Revolution? Wie sehr hat sie das Aufwachsen wirklich verändert? Bedeuten Freundschaft und Liebe heute etwas anderes als früher, zu meiner Jugendzeit?

Woher wissen Sie, wie Jugendliche ticken?
Ich habe sie gefragt!

Was hat Sie am meisten überrascht?
Dass sie mir schließlich so offen aus ihrer Lebenswelt, aus ihrem Alltag erzählt haben – so offen, wie sie normalerweise mit Erwachsenen nicht reden. Sogar über die Themen Sex und Drogen. Überraschend war für mich auch, wie wichtig die Selbstvermarktung als Liebespaar in sozialen Netzwerken ist – wer lädt welche Paarbilder hoch? Wie oft liked der Freundeskreis die Fotos?

Was hat die am meisten gefreut?
Dass ich sie ernst nehme. Ich glaube, sie haben schnell gemerkt, dass ich ihnen nicht mit lauter Klischees im Hinterkopf begegne, nach dem Motto: die pubertieren ja sowieso. Deshalb waren sie wohl auch – trotz ihrer stets ausgelasteten Tage – bereit, Zeit mit mir zu verbringen, Fragen zu beantworten, intensive Gespräche zu führen.

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