Fast ganz die Deine

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Marcelle Sauvageot

Eine junge Frau reist 1930 wegen eines Lungenleidens von Paris ins Sanatorium von Hauteville. Dort findet sie ein Schreiben ihres Verlobten vor. Es ist ein Abschiedsbrief und darin steht: "Ich heirate ... Unsere Freundschaft bleibt." Die junge Frau versucht den Schock zu überwinden, indem sie auf die Zumutung antwortet - in einem Brief, der nie abgeschickt wird.


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Marcelle Sauvageot

Marcelle Sauvageot

Marcelle Sauvageot, geboren 1900 in Charleville, absolvierte in Paris eine Ausbildung zur Lehrerin und lehrte Französisch an einer Knabenschule in Charleville. 1926 erkrankte sie an Tuberkulose, 1930 begab sie sich zur Behandlung ins ...

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Presse

"Dabei ist das Schriftstück ist ein literarisches Meisterwerk. So hellsichtig und entwaffnend ehrlich ist Sauvageots Text, so berührend, ohne in Rührseligkeiten zu verfallen, so formvollendet, ohne artifiziell zu wirken - und das macht ihn absolut zeitlos." Der Spiegel, 07.03.05

"Ein seltenes, selten schönes Buch, das sagt, was die Liebe sein kann." Roger Willemsen, KulturSpiegel, 02.02.05

"Ein innerer Monolog über verlorene Liebe, verletzten Stolz, Glück und Erwartungen. Dass er auch 70 Jahre nach dem Tod der Autorin berührt, liegt vor allem an der poetischen Wucht ihrer Sprache, mit der Sauvageot ihren Schmerz spürbar macht und die kleinen Eitelkeiten zwischen Mann und Frau beschreibt." Angela Wittmann, Brigitte, 16.02.05

"Marcelle Sauvageot sucht kein Mitleid, sie will nur begreifen, was nicht zu begreifen ist, und bleibt in ihrer nüchternen Prosa dem verpflichtet, was sie im Innersten berührt: der bedingungslosen Liebe." Facts, 15.02.05

"Sauvageot weiß, wer nur vernünftig über die Liebe schreibt, versteht nichts von ihr. Frei und klug missachtet sie die Grenzen von Literatur und Lebenszeugnis, Analyse und Aufbegehren, Resignation und Retourkutsche, Antwortbrief und Liebesessay; Stil und Wahrheitswille gehen hier Hand in Hand." Rolf-Bernhard Essig, Süddeutsche Zeitung, 22.02.05

"Ein reizvolles Buch zwischen journal intime, Empfindungsstenogramm und literarischem Krankheitsbericht der Liebe. Die Präzision der Beobachtung, die Feinheit der Wahrnehmung, die Klarheit der Analyse und die nuancierte Exaktheit des Ausdrucks heben das in knappen Episoden skizzierte Liebesleid aufs Niveau einer Meditation." Joseph Hanimann, Die Zeit, 17.03.05

"Fast ganz die Deine ist ein Solitär, ernst, fordernd, wahr und fern aller schriftstellerischen Moden. Eine hochgemute und gefühlstiefe Reflexion über die Liebe, die ungeahnte Erkenntnisse eröffnet." Georg Sütterlin, NZZ am Sonntag, 30.01.05

"Für alle Männer: Wenn Sie dieses Buch auf dem Nachttisch einer Frau sehen, laufen Sie um ihr Leben!" Günter Jauch, ZDF, Sendung "Lesen!", 12.04.05

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