Fast ein Nomade

Fast ein Nomade

Hans-Georg Behr

Künstler will er werden, nichts anderes. Deshalb reißt der Erzähler an seinem 14. Geburtstag aus der verhassten Klosterschule aus, trampt nach Wien und wird an der Akademie der bildenden Künste vorstellig. Direkt, packend, hintergründig-komisch, so erzählt Hans-Georg Behr in seiner Autobiographie ein Stück verrückt-phantastischer Zeitgeschichte. Sie beginnt, wo Behrs hochgelobte "Fast eine Kindheit" (2002) endete, nämlich Anfang der fünfziger Jahre, als der einstmalige "Stottertrottel" vom Rektor der Akademie höchstselbst eine Kammer als Bleibe zugewiesen bekommt. Und sie endet, als das Landgut des wunderbar kakanischen Großvaters abbrennt: Dazwischen erfahren wir von einer unsentimentalen Reise zu Hermann Hesse ins Tessin und einem Volontariat bei Bert Brecht am Berliner Ensemble, von den Umtrieben im legendären Café Hawelka in Wien, einem einjährigen Orient-Trip und dem Beginn einer neuen Ära in London, die im Zeichen von Sex, Drugs und Rock 'n' Roll steht.


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Hans-Georg Behr

Hans-Georg Behr

Hans-Georg Behr ist 1937 in Wien geboren. Er studierte Medizin, klinische Psychologie und Linguistik und schrieb für die Zeit, den Stern, das Kursbuch und für TransAtlantik. Bücher (u.a.): Söhne der Wüste (1975), Die Moguln ...

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Presse

"Behr ist endlich zurück und spinnt seine sprachwitzige Kindheitsautobiografie weiter." Philipp Haibach, Welt Kompakt, 11.02.09

"Viel Sprachlust und Witz." Neue Presse Hannover, 11.04.09

"Nach längeren Recherchen wagen wir zu behaupten: Bei dieser ungemeine eindrucksvollen Geschichte handelt es sich fast ausschließlich um Dichtung. [...] ein stilistisches Bravourstück." Ulrich Weinzierl, Die Welt, 11.04.09

"Ein liebevoll ätzendes Porträt der Wiener Nachkriegsgesellschaft, erzählt in Form eines unsentimentalen autobiografischen Schelmenromans." Andreas Breitenstein, Neue Zürcher Zeitung, 07.05.2009

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